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Kieferorthopädie – Zahnspangen für Kinder und Erwachsene!

Es gibt in der Kieferorthopädie verschiedene Behandlungsmöglichkeiten und Behandler. Was aber müssen Sie als Patienten wissen?


Welche Zahnspangen gibt es?

1. Die lose Zahnspange:

Die lose Zahnspange ist ein Gerät zum Herausnehmen – das bedeutet, dass die Zahnspangen nur nachts getragen werden. Lose Zahnspangen werden in der Regel vorwiegend bei Kindern zwischen dem 6. und 12. Lebensjahr eingesetzt.Ich verwende wenig lose Zahnspangen (weil ich versuche, die Behandlungen für die Kinder so kurz wie möglich und die Kosten für die Eltern so gering wie zu halten). Zudem reichen die losen Zahnspangen in der Regel nicht aus, um die Zähne zu korrigieren und die Kinder müssen im Anschluss so oder so fast immer eine feste Kieferorthopädie erhalten – also Brackets. Es gibt aber Kinder, die haben so einen großen Vorbiss, dass es sinnvoll sein kann, diesen sehr früh zu korrigieren – dies sind aber sicher nicht die Mehrzahl.
Kosten: Lose Zahnspangen werden bei uns komplett über die Krankenkasse abgerechnet, denn der Betrag.


2. Die feste Zahnspange in Silber oder aus Keramik

Die feste Zahnspange ist in der Kieferorthopädie am meisten verbreitet, wobei sie immer mehr von den durchsichtigen Zahnspangen (Alignern) verdrängt wird. Nach wie vor bekommen die Kinder in Deutschland vor allem feste Zahnspangen, da diese im Gegensatz zu den durchsichtigen Zahnspangenschienen von den Kassen bezahlt werden. Die feste Zahnspange gibt es aus Metall und aus Keramik. Auf dem Markt existieren aber auch Brackets aus Kunststoff, die wir aber nicht verwenden, da diese qualitativ zu schlecht sind.

Kosten: Jetzt wird es ein wenig kompliziert! Warum? Weil es so viele verschiedene Modelle gibt und die Kieferorthopäden SEHR unterschiedliche Zuzahlungen verlangen. Daher gilt der wichtigste Grundsatz:
VORHER schauen, was man unterschreibt!
Fazit: Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für eine feste Zahnspange, ABER die Kasse übernimmt einen Betrag, der für eine wirtschaftliche, zweckmäßige und ausreichende Behandlung vorgesehen ist. Das bedeutet, dass sie ein Recht darauf haben, NUR auf Kosten der Krankenkasse behandelt zu werden.Das bedeutet aber wiederum, dass die Zähne nicht vor der Behandlung versiegelt werden (Kariesschutz), dass nur einfache Brackets zum Einsatz kommen – also z.B. keine Keramikbrackets oder Brackets ohne lästige Gummis, das keine „intelligenten Bögen“ eingesetzt werden (das sind die Drähte, die immer „angezogen“ und alle 6-8 Wochen getauscht werden), die beispielsweise die Kraft anhand der Temperatur im Mund regulieren und so die Schmerzen enorm reduzieren können – am Ende müssen Sie das als Elternteil entscheiden.
Falls Sie eine Zuzahlung für besondere Materialien und „intelligente Bögen“ wüschen, dann sollten auch NUR diese zusätzlich berechnet werden – da gibt es klare Regelungen des Bundesverbandes der deutschen Kieferorthopäden. Eine Befragung der DAK aus dem Jahr 2015 ergab, dass jeder zweite Patient 1 000 Euro zu seiner Zahnspange dazuzahlt, obwohl er das Recht auf eine kostenfreie Behandlung hat. Es lohnt sich also, die Aspekte der Finanzierung intensiv mit Arzt und Kasse zu besprechen. Unsere Zuzahlung für die Gesamtbehandlung von ca. 2-3 Jahren liegt bei insgesamt ca. 400 Euro – und darin sind modernste silberne Brackets, die Kariesversiegelung und „intelligente Bögen“ natürlich enthalten.


3. Zahnspangen von „innen“ – auch linguale Zahnspangen genannt

Die Zahnspange von innen ist eine silberne feste Zahnspange, die auf die innere Seite der Zähne geklebt wird. Da sie dennoch fest ist und so teuer ist, wie die modernen durchsichtigen Schienen (Aligner), wird sie zunehmend von den weitaus bequemeren Apparaturen ersetzt. Der Nachteil ist auch ganz klar darin zu sehen, dass man sie nur schwer sieht und was man nicht sieht, das kann man auch nicht gescheit putzen! – also kann es zu einer erhöhten Kariesgefahr kommen.

Kosten: Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für eine innere Zahnspange in der Kieferorthopädie gar nicht und man darf diese auch nicht mit der Kasse verrechnen, da es keine Kassenleistung ist. Eine reine Zuzahlung ist in diesem Fall auch nicht erlaubt. So kann es schnell zu Kosten von 4000-6000 Euro kommen. In der Regel ist die innere Zahnspange eine Alternative für Erwachsene, die keine durchsichtigen Schienen wünschen.


4. Durchsichtige Schienensysteme (Aligner)

Die durchsichtigen oder transparenten Schienensysteme (auch Aligner genannt) sind tatsächlich echte und in der Produktion sehr komplizierte Zahnspangen, mit denen man heute völlig unauffällig alle Fehlstellungen korrigieren kann, die man auch mit festen Zahnspangen hinbekommen würde. Das bedeutet vor allem für Erwachsene, dass sie ohne berufliche oder soziale Einschränkungen zu geraden Zähnen kommen können. Man sieht sie eben nicht UND sie werden zum Essen und putzen einfach entfernt – was ein ganz klarer Vorteil sein kann. Die Aligner gibt es als spezielle „Teen-Aligner“ für Teenager, aber auch für Erwachsene.

Kosten: Es ist so, dass die gesetzliche Krankenkasse die Kosten bei Kindern gar nicht übernimmt und übernehmen darf (d.h. die Kieferorthopäden dürfen es nicht über die Kasse abrechnen) und die privaten Krankenkassen das sehr wohl bei den Kindern bezahlen – unfair ich weiß – ist aber heute leider so.Kurzum: Kinder, die gesetzlich versichert sind, müssen die Aligner komplett privat zahlen. Erwachsene sind in der Regel so oder so Selbstzahler, da so gut wie keine Versicherung dies übernimmt. Die Gesamtkosten über ca 1.5 Jahre Behandlung liegen zwischen und 300 und 400 Euro im Monat – je nach Aufwand der Behandlung.

Kieferorthopädie

Welche Behandler gibt es in der Kieferorhtopädie?

Es gibt zwei Arten von anerkannten Zusatzqualifikationen, wobei ein „normaler Zahnarzt“ in Deutschland selbstverständlich auch Zahnspangen einsetzten darf und auch sehr gut sein kann (keine Frage!). Warum ist das so? Weil Kieferorthopädie ein fester Bestandteil des Studiums ist und jeder darüber eine Prüfung ablegen muss – das ist aber nicht in jedem Land so.Kommen wir zu den anerkannten Zusatzqualifikationen für diejenigen, die es als Zahnärzte genauer wissen wollen:


1. Master of Science Kieferorthopädie

Master of Science (M.Sc.) - Studiengänge sind im Vergleich zum deutschen Facharzt europäisch gleichgeschaltete Studiengänge, um in Europa "die gleiche Sprache" im Bereich der Weiterbildung zu sprechen. Dies kann Vorteile haben, wenn man auch mal im Ausland arbeiten möchte. Heute sind M.Sc. - Studiengänge in der Medizin sehr beliebt und viele Spezialisten durchlaufen diese Art der Weiterbildung. Der ganz große Vorteil ist, dass man im Gegensatz zum Facharzt für Kieferorthopädie weiterhin in der gesamten Zahnmedizin arbeiten kann – für mich optimal, da ich die Patienten auch vor und nach der Zahnspange weiterhin vertrauensvoll rein zahnärztlich betreuen darf. Das bedeutet, dass ich falls nötig die Zähne alleine entferne, Füllungen mache, Kariesvorsoge im großen Stil anbiete und sonst noch alles, was zu einer guten Zahnmedizin dazugehört.
Master of Science (M.Sc.) in der Kieferorthopädie darf sich nur jemand nennen, der das zusätzliche, mehrjähriges postgraduales Studium an einer anerkannten Universität erfolgreich abgeschlossen hat. Ein Master-Studium dauert in der Regel drei Jahre (6 Semester), findet an einer akkreditierten europäischen Universität statt und erfordert in diesem Zeitraum rund 45-50 Präsenztage an der jeweiligen Universität (ist also immer begleitend zur Tätigkeit in der Praxis). Die Leitung des jeweiligen Studienganges übernimmt ein hoch qualifizierter Fachprofessor mit großem universitärem Hintergrund und dem Blick auf die aktuelle Entwicklung in der Zahnmedizin.
Ich erlangte meinen ersten Mastertitel in Kieferorthopädie an der renommierten und speziell ausgezeichneten Danube Private University/Donau Universität Krems in Österreich, dessen kieferorthopädischer Leiter Prof. Dr. Dr. Müßig ist. Prof. Dr. Dr. Müßig hat jahrelang an deutschen Universitäten als Facharzt Studenten in der Kieferorthopädie unterrichtet, bis er schlussendlich seine "Vision" vom europaweit anerkanntem Mastertitel in Kieferorthopädie umsetzen konnte – toll – wie ich nach wie vor finde! Für mich - mit dem großen Spaß an der ganzen Zahnmedizin - genau der richtige Abschluss.


2. Facharzt für Kieferorthopädie

Der Facharzt hingegen basiert auf einer traditionellen Sichtweise der Weiterbildung für Kieferorthopäden in Deutschland – bevor der Master of Science in Europa entstanden ist. In verschiedenen Ländern Europas existiert dieser Titel so nicht.  Ein Zahnarzt, der in Deutschland den Facharzttitel als Kieferorthopäde trägt, arbeitet in der Regel nur kieferorthopädisch und nicht zahnärztlich. Die kieferothopädische Weiterbildung ist wie die des Masters ebenfalls klar geregelt und es muss zumindest 1 komplettes Jahr an einer Universität erbracht werden, wobei dies auch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich gehandhabt wird.

Es gibt seit Jahren eine ewige Diskussion darüber, wer von beiden nun der „bessere Kieferorthopäde“ ist – nun ja – meiner Meinung nach kann man das leider nicht nur an der dreijährigen Ausbildung festmachen. Jeder sollte die anerkannte Weiterbildung wählen, mit der er sich am besten identifizieren und mit der er vor allem dem Patienten am besten helfen kann.

Kieferorthopädie Singen

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