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Fake News? Sind wurzelbehandelte Zähne tote Zähne?

Biologische Zahnmedizin - oder gar ein Spezialist für biologische Zahnmedizin. Kling alles gut, nur was bedeutet es, wenn dafür alle wurzelbehandelten Zähne entfernt werden sollen und das Konzept dann ist, diese durch Implantate ersetzten zu lassen. Wie sieht die tatsächliche Studienlage diesbezüglich aus? Ist ein Implantat wirklich BESSER als eine gute Wurzelbehandlung und der Erhalt des eigenen Zahnes?

Was macht die Medizin aus meiner Sicht zu dem was Sie ist? Wissenschaft. Diese Wissenschaft kann man im Internet auf der Plattform PubMed nachlesen - dort sind alle Artikel von Gewicht gelistet - sprich diejenigen, die wissenschaftlich relevant sind.

Alles was wir in der Medizin an "evidenzbasiert" bezeichnen ist das, was auch wirklich als aussagekräftig bewertet und gewertet wird. Es reicht hierfür nicht aus, nur eine Studie zu schreiben und das Ergebnis dann zu publizieren. Es müssen so deutliche Unterschiede ausgearbeitet werden, dass dann auch eine Empfehlung, beispielsweise der Deutschen Gesellschaft für Zahn- Mund - und Kieferheilkunde als "Leitlinie" erarbeitet wird.

Was ist nun mit dem Thema der Wurzelbehandlungen - der "toten" Zähne, die schädliche Gifte in den Körper streuen?

Diesbezüglich gibt es keine "evidenzbasierte" Aussage! Es gibt aber sehr viele Studien, die klar zeigen, dass eine Wurzelbehandlung sehr gut funktioniert und das diese Zähne eine sehr hohe Überlebensrate ausweisen.

Pirani und Mitarbeiter konnten in einer ausgedehnten Untersuchung zeigen, dass wurzelbehandelte Zähne eine Überlebensrate von 85% aufweisen und das es bei 79% der Fälle zu einer kompletten Heilung kommt. Dabei lag der Untersuchungszeitraum bei 10-19 Jahren - also einer langen Zeit!

In einer anderen Studie wurden die Implantate mit den Wurzelbehandlungen verglichen. Setzer und Mitarbeiter konnten aufzeigen, dass bei einer guten Wurzelbehandlung die Überlebensraten bei 98% liegen. Der Erfolg bei gut gesetzten Implantaten liegt ähnlich, nämlich bei 95%.

Jetzt könnte man meinen, dass dies ja alles nicht mit dem Gesundheitszustand des Patienten zu tun hat und das die Gesundheit der Patienten durch Wurzelbehandlungen leidet.

Diesbezüglich gibt es keine "evidenzbasierte" Aussage und keine Studie, die dies belegen würde. Eine Literaturübersicht von 2000, die alle diesbezüglichen Studien zusammengebracht hat, konnte nicht aufzeigen, dass eine Entzündung der Wurzel eine Auswirkung auf die allgemeine Gesundheit haben kann - erst recht nicht, wenn diese ordentlich behandelt worden ist.

Letztendlich wird bei einer Entzündung oder Blutvergiftung an der Hand nicht auch gleich die Hand entfernt und durch ein Implantat ersetzt - warum soll dies also in der Mundhöhle anders sein?

Ein Implantat hat seine Stellung als Zahnersatz, falls ein Zahn tatsächlich nicht mehr zu retten ist - die Rettung der eigenen Zähne sollte aber nach wie vor unsere Hauptaufgabe bleiben!

Erschienen am:
20/11/2018

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