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Wissen ist Macht - Informieren Sie sich!

Wir haben unseren Patienten ein Zahn-Lexikon zur Verfügung gestellt, um mögliche Fachbegriffe zu klären. Sie können bei Interesse gerne von 1-Z durch das Zahnlexikon stöbern. Sollte Ihre Wortfrage nicht beantwortet werden können, dann helfen wir ihnen jederzeit weiter - kommen sie in der Zahnarztpraxis in Singen einfach auf uns zu!

A-Kontakt:

Das sind Kontakte zwischen den äusseren (bukkalen) Spitzen (Höckern) der Zähne. Der A-Kontakt ist ein Teil der menschlichen ABC-Kontakte und sorgt für eine stabile Bisslage - auch Okklusion genannt.

Abakteriell:

Der Begriff abakteriell bezeichnet einen Zustand, der nicht durch Bakterien verursacht wird. Das kann eine Entzündung oder eine Erkrankung sein, die nicht primär aufgrund einer erhöhten bakteriellen Belastung entstanden ist.

Abbau der Alveolen:

Die Alveole ist das Knochenbett des Zahnes. dieses Knochenbett kann aus verschiedenen Gründen abgebaut werden. Die häufigste Ursache im Gebiss ist eine bakterielle Entzündung mit Keimen, die sehr aggressiv den Knochenabbau fördern (Aac,PG etc.). Der Abbau der Alveole führt zu einem Zahnverlust. Als Krankheitsbild wird dieser Abbau als Parodontitis bezeichnet.

Abberans: 

Der Begriff Abberans bezeichnet eine Abweichung von der Norm, die z.B. bei Gefässen oder Organen auftreten kann. Dabei kann es zu zusätzlichen Gefässwegen oder Veränderung im Organ kommen. In der Zahnmedizin können diese Veränderungen bei der Zahnwurzel oder der Zahnkrone auftreten.

Abbindekontraktion: 

In der Zahnmedizin werden viele verschiedene Abdrücke gemacht. Dabei werden spezielle Löffel mit verschiedensten Materialien befüllt, die dann im Mund aushärten. Nach dem aushärten (auch abbinden genannt) kommt es zu einer Schrumpfung, die dazu führen kann, dass der Zahnersatz später nicht passt. Daher müssen die Abbindekontraktionen mit den darauffolgenden Materialien ausgeglichen werden. Die Eigenschaften der Werkstoffe sind daher in der Zahnmedizin sehr wichtig.

Abbinden: 

Das ist der Vorgang, wenn ein weiches Material in der Zahnmedizin in einen elastischen oder harten Zustand übergeht. Dies gilt sowohl für Silikone, wie auch für Kunststoffe, Alginate und Gipse.

ABC-Apparat: 

Das ist ein Apparat, der den Kieferorthopäden dabei hilft, die Bisslage in eine neutrale Okklusion zu stellen. Dabei werden die Kiefer so verschoben, dass sie die optimalen ABS-Kontakte bilden.

ABC-Kontakte: 

Die ABS-Kontakte sind dijenigen Kontakte im Mund, die dafür sorgen, dass der Mensch in einer für die Zähne optimalen Zahnposition der Ober- und Unterkieferzähne zueinander kauen und beissen kann. Dabei sind die Kontakte der äusseren Höcker der von Ober- und Unterkiefer die A-Kontakte. B-Kontakte sind Kontakte der palatinalen (gaumenseitigen) Höcker des Oberkiefers und der bukkalen Höcker des Unterkiefers. Als C-Kontake werden die Kontakte der innen liegenden Höcker beider Kiefer bezeichnet.

Abdeckkappe: 

Eine Abdeckkappe wird nach einer Implantation auf das Implantat geschraubt, da dieses Implantat ja später eine Krone aufnehmen soll. Während der Heilung des Implantates muss aber das Implantat verschlossen werden - daher die Abdeckkappe.

Abdeckplatte: 

Diese kann nach chirurgischen Eingriffen eingesetzt werden, um eine Nachblutung zu verhindern. Die Abdeckplatte wir häufig im Oberkiefer verwendet, damit die Patienten nach einem chirurgischen Eingriff einfacher essen können.

Abdruck: 

Ein Abdruck ist eine Massnahme zur Überführung der präparierten Situation im Mund auf ein zahntechnisches Modell. Es gibt unterschiedliche Abdruckmassen, die auch unterschiedliche Eigenschaften haben. Es kommen Alignate, Silikone und Kunststoffe zum Einsatz - früher aus Gipse und Agar-Agar-Massen.

Abformung: 

Der Begriff Abformung lehnt sich an den Begriff des Abdrucks an - bezeichnet den gleichen zahnmedizinischen Arbeitsschritt.

Abdruckmasse: 

Der Begriff bezeichnet die Materialien, die zur Überführung der präparierten Situation im Mund auf ein zahntechnisches Modell eingesetzt werden. Es können Alginate, Kunststoffe, Silikone und Gipse sein.

Abdrucknahme: 

Die Abdrucknahme bezeichnet den Akt des Abdrucks - das heisst das aktive Umsetzen der Abdruckmasse im Abdrucklöffel im Mund.

Abdruckspritze: 

Diese kann verwendet werden, um fliessfähiges Material auf den Abdrucklöffel und die Zähne zu bringen. In der Regel handelt es sich bei den Materialien um Silikone.

Aberration: 

Eine Abberation ist eine Abweichung von der Norm. In der Zahnmedizin kann es sich dabei um eine Verlagerung von seinem tatsächlichen Platz sein. Es kann sich aber auch um eine Zahnkeimveränderung handeln.

Abformgips: 

Das ist ein Gips, der früher zur Abformung benutzt worden ist. Heute werden dafür weitestgehend Silikone und Alginate verwendet.

Abformlöffel: 

Das sind spezielle "Förmchen", die in den Mund eingebracht werden und in die die Abdruckmasse gefüllt wird. Diese können sowohl aus Metall wie auch aus Kunststoff sein.

Abfraktion: 

Der Begriff bezeichnet einen Abriss von Zahnschmelz, der insbesondere im Zahnhalsbereich von Prämolaren auftritt. Die Abfraktion kann aufgrund von Überbelastung auftreten, aber auch als Folge von kieferorthopädischen Behandlungen. Die Abfraktinoen wrden in der Regel mit Kompositfüllungen versorgt.

Abfüllen: 

Abfüllen ist ein Oberbegriff für das Befüllen von Wurzelkanälen. Die Wurzelkanäle werden mit speziellen Materialien abgefüllt, die nicht mit dem Körper oder dem Knochen reagieren. Es kann sowohl ein hartes Stiftmaterial eingefüllt werden wie auch erwärmte weiche Materialien.

Abgestorbene Zähne: 

Das sind Zähne, bei denen aus unterschiedlichen Gründen der Nerv nicht mehr durchblutet wird und abgestorben ist. Diese Zähne werden in der Regel mit einer Wurzelkanalbehandlung versorgt und können ohne weiteres sehr lange erhalten werden. Es sind daher de facto keine toten Zähne - das einzige, was es nicht mehr gibt, das ist der innere Nerv - aussen sind die Fasern, mit denen der Zahn Kontakt zum Knochen hat, weiterhin völlig lebendig und bleiben auch so.

Abgestützte Prothese: 

Das ist ein Zahnersatz, der sich auf den Restzähnen abstützt und herausgenommen werden kann. In der Regel sind solche Prothesen aus Metall und haben auch Metallklammern. Heute können die Prothesen aber auch aus Kunststoff sein und Kunststoffklammern als Halteelemente besitzen.

Abkapselung: 

Die Abkapselung erfolgt im Körper in der Regel als Schutzreaktion - also bei einer Entzündung, einem Abszess - aber auch bei chronischen Prozessen. Diese Kapsel muss nach Beseitigung der Ursache im Normalfall mit entfernt werden, damit es zu einer Ausheilung des Bereiches kommt.

Kälteanästhesie: 

Bei der Kälteanästhesie wird eine eiskalte kleine Wattekugel an den zu betäubenden Bereich der Schleimhaut gehalten, so dass die Nervenendigungen in eine Art starre versetzt werden und die eigentliche Spritze nicht mehr zu merken ist.

Abnehmbare Prothese: 

Eine abnehmbare Prothese kann mit Klammern auf den Zähnen abgestützt sein oder aber als Totalprothese auf dem Kieferkamm liegen.

Abrasion: 

Bei der Abrasion kommt es im Laufe des Lebens zu einem Abtrag des Zahnschmelzes. Dieser kann nahrungsbedingt sein, vor allem wenn man sich viel von körniger und harter Nahrung ernährt. Zahnpasten haben aber auch eine gewisse Abrasion - dies gilt vor allem für die whitening-Zahnpasten, die sehr grobkörnige Putzpartikel aufweisen.

Abrasivität: 

Der Begriff bezeichnet die Fähigkeit eines Putzkörpers (wie der Zahnpaste) gesunden Schmelz abzutragen. Diese Abrasivität wird auf Zahnpasten als RDA-wert angegeben.

Abrissfraktur: 

Der Begriff bezeichnet einen Knochenbruch, bei dem die Sehnen mit abgerissen werden. Dies kann im Gesichtsbereich vor allem beim Unterkiefer-Bruch beobachtet werden, der oft nach einer körperlichen Auseinandersetzung auftritt. Dabei kann das Kiefergelenkköpfchen brechen und reisst gleichzeitig an Bändern und Sehnen.

Absaugen: 

Das ist die Tätigkeit der Zahnarzthelferin, die während der Behandlung im Mund erfolgt. Dabei wird beim bohren mit Wasser gekühlt, welches eben abgesaugt werden muss.

Abschirmtherapie: 

Dieser Begriff beschreibt die prophylaktische Gabe von Antibiotika, um bei vorerkrankten Patienten einer schweren Entzündung z.B. im Herzen vorzubeugen.

Abschleifen der Zähne: 

Das ist der Vorgang bei dem der Zahn so mit dem Bohrer bearbeitet wird, dass er eine Krone aufnehmen kann. Diese Zähne sind in der Regel tief zerstört und nicht mehr mit einer einfachen Füllung zu restaurieren.

Abstrich: 

Dieser Begriff beschreibt eine Massnahme, bei der Mittels Tupfer, Spatel oder eines kleinen Stäbchen die oberflächliche Schleimhaut abgetragen, um zu überprüfen, ob sich auf der Schleimhaut eventuelle Krebszellen oder veränderte Zellen befinden. So kann man im Frühstadium beurteilen, ob sich ein Bereich der Schleimhaut verändert oder nicht.

Abstützelemente: 

Das sind Klammern oder Auflagen, die einen Zahnersatz auf den Zähnen abstützen.

Abszess: 

Der Abszess ist eine Eiteransammlung im Gewebe, die im Bereich des Mundes in der Regel von einem entzündeten Zahn ausgeht. Der Abszess ist potenziell gefährlich, da der Eiter nicht vom Körper abgebaut werden kann und sich über verschiedene Bahnen des Körpers verteilen kann. Ein Abszess sollte daher immer behandelt werden - in der Regel mit einer Abszesseröffnung. Wenn der Eiter ausgeflossen ist, kann die Körperabwehr ihren Dienst tun. Wichtig ist aber, dass die Ursache des Abszesses gefunden und behandelt wird.

Abusus: 

Der Begriff bezeichnet einen Missbrauch von z.B. Alkohol, Medikamenten oder Drogen. In der Zahnmedizin spielt der Abusus eine Rolle, da Schmerzmittel und lokale Betäubungsmittel ganz anders wirken als bei Patienten, die keine Abhängigkeit ausweisen.

Abutment: 

Das Abutment ist ein Aufnahmestück für das Implantat - so wie der Körper das Implantat ist und das Abutment der dazugehörige Kopf. Auf das Abutment wird dann die Krone geschraubt oder darauf zementiert.

Acetylcholin: 

Das ist der Übertragungsstoff für die Nervenendigungen, damit Informationen durch den Körper geleitet werden können. Im Mund kann eine Störung des Botenstoffes zu einem vermehrten Speichelfluss führen, denn die Botenstoffe können dann keine Blockade einleiten. Dieses Problem kann durch Medikamente oder Drogen auftreten.

Acetylsalicylsäure: 

Das ist die Grundsubstanz des Aspirins oder auch der ASS, welches man von der Herzmedikation her kennt. Das Medikament ist schmerzhemmend aber auch blutverdünnend. Acetylsalicylsäure wird darüber hinaus ein lebensverlängernder Effekt zugesprochen, der aber bis heute nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte.

Axiographie: 

Dieser Begriff beschreibt die Kiefergelengsdiagnostik bei Patienten mit Problemen des Kiefergelenks. Durch Vermessung des Kiefers können Fehlbelastungen festgestellt werden und mit Hilfe einer Schiene therapiert werden.

Achterligatur: 

Das ist ein besonderer Draht in der Kieferorthopädie, der um die Brackets in Form einer unendlichen acht geschlungen wird - daher auch Achterligatur.

Actinobacillus Actinomycetemcomitans(Aac): 

Das ist ein hochaktives Bakterium, das nicht zu der gesunden Mundflora gehört. Parodontal erkrankte Patienten wiesen diese Keim meistens als Leitkeim auf. Der Aac hat eine sehr grosse bakterielle Potenz und führt zu einem raschen Knochenabbau und unbehandelt zu einem Zahnverlust. Der Aac lässt sich Mittels Keimbestimmung messen und antibiotisch behandeln. 

Adamantinom: 

Der Begriff bezeichnet eine gutartige Veränderung des Kiefers - das heisst es ist kein Tumor, der sich negativ auf die Gesundheit auswirken kann

Adamantoblasten/Ameloblasten: 

Diese Zellen bilden den Zahnschmelz während der Entwicklung des Zahnes. Ein durchgebrochener Zahn hat aber keine Potenz, erneut Zahnscvhmelz zu bilden - das bedeutet die Zellen sterben nach der Schmelzbildung ab.

Adamsklammer: 

Dieser Begriff beschreibt eine spezielle Art von Klammer, die bei einer herausnehmbaren Zahnspange im Bereich der Backenzähne angebracht wird. Die dient der Befestigung der Spange an den Zähnen.

Adaptation: 

Der Begriff bezeichnet eine Anpassung einer Struktur an eine andere. das kann zum Beispiel ein Zahn sein, der Aufgrund einer Verlagerung abradiert wird und dann quasi an den Biss angepasst wird. Der Begriff bezeichnet aber auch eine Anpassung an Kälte oder Wärme etc.

Addental: 

Addental bedeutet nichts anderes als zahnlos. Die Zahnlosigkeit ist in der Regel bedingt durch Karies und Alter des Patienten. Eine komplette Zahnlosigkeit von Geburt an ist zwar theoretisch auch möglich, jedoch sehr unwahrscheinlich.

Adenom: 

Alles was "adeno" im Begriff hat betriff die Drüsen. Demnach ist ein Adenom ein Drüsentumor, aber ein gutartiger. Tumor muss nicht immer was schlechtes sein, in diesem Fall bezeichnet er eine gutartige Schwellung von Drüsengewebe.

Adhäsivtechnik: 

Die Adhäsion bezeichnet die Anhaftung eines Materials an einer Oberfläche. Adhäsive Materialien werden in der Regel geklebt, dass heisst sie sind fest mit dem Zahn verklebt.

Adrenalin: 

Der Begriff steht für das bekannte Stresshormon. Adrenalin wird aber nicht nur bei Stress ausgeschüttet - es ist generell das Aktivitätshormon unseres Körpers. Adrenalin haben wir aber auch in den zahnärztlichen Betäubungsmitteln, so dass mit den "Spritzen" vorsichtig umgegangen werden muss. Bei Herzpatienten kann es sogar sein, dass Betäubungen ohne Adrenalin eingesetzt werden müssen.

Aerosol: 

Dieser Begriff bezeichnet den Sprühnebel, der bei der Präparation eines Zahnes entsteht. Zum kühlen des Zahnes wird Wasser verwendet, was aus dem Mund als eine Art feiner Nebel kommt und sich um den Behandlungsteil verteilt - das Aerosol. Da Aerosol voller Bakterien stecken kann, muss nach jedem Patienten gründlich desinfiziert werden.

Aesthetische Zahnheilkunde: 

Die ästhetische Zahnheilkunde befasst sich mit den "verschöndernden" Sachen in der Zahnmedizin. Dieser Begriff ist aber im Prinzip schwierig, denn die normale Zahnmedizin sollte den Patienten ja auch nicht verunstalten und ist somit immer auch ästhetisch.

Antagonist: 

Antagonist ist derjenige Zahn der in einen anderen Zahn beisst. Demnach ist der obere Backenzahn der Antagonist des unteren Backenzahnes.

Ah-Linie: 

Diese Linie kann alternativ auch als A-Linie bezeichnet werden und beschreibt den Übergang zwischen hartem und weichem Gaumen. Diese Linie spielt an sich im normalen Leben keine wesentliche Rolle, sie ist aber dann wichtig, wenn ein Prothesenersatz erfolgen soll, da sich der weiche Bereich immer bewegt und die Prothese nicht halten würde.

AIDS: 

AIDS ist die Manifestation des HIV-Virus, das heisst der Ausbruch der Krankheit mit allen Arten von Folgen der Immunschwächekrankheit. Dabei können die Patienten nicht mehr ihre Nahrung behalten, bekommen das klassische Kaposi-Sarkom im Gesicht und im Mund und sind auch für alle anderen Viren und Pilze mehr als anfällig. Heute bricht AIDS nicht mehr so häufig aus, da das HIV-Virus durch einen Medikamentencocktail lange "schlafen" gelegt werden kann - eine Heilung gibt es aber nicht! Vor AIDS und HIV kann man sich vor allem durch Verhütungsmassnahmen schützen, das das Virus über Körperflüssigkeiten übertragen wird.

Air-Flow-System: 

Mit diesem System kann man die Zähne der Patienten bei einer professionellen Zahnreinigung reinigen. Dabei wird ein spezielles Salzpulver benutzt, welches mit einer hohen Geschwindigkeit auf den Zahn trifft und den Zahnstein vom Zahn absprengt. Dieses System ist sehr effizient und verursacht auch keine deutlichen Rauigkeiten der Zähne.

Aktinomykose: 

Der Begriff bezeichnet eine Pilzerkrankung im Mund, die vor allem bei Patienten vorkommt, die nach einer Krebserkrankung im Gesichtsbereich bestrahlt worden sind. Die Aktinomykose ist eine Mischinfektion von natürlich im Mund vorkommenden Pilzen und Fremdinfektionen. Die bestrahlten Patienten leiden meist an einem trockenen Mund und einer geschwächten Immunabwehr, so dass sich der Pilz in diesem Bereich sehr gut entwickeln kann.

Aktivator: 

Der Aktivator ist im Grunde ein künstlicher Ober- und Unterkiefer, in den Modelle der Patienten eingebaut werden, um das Kiefergelenk zu simulieren. Die Aktivatoren können heute auch sehr individuell eingestellt werden und mitunter eine ziemlich genaue Kieferlagebeziehung angeben. So wird der Zahnersatz immer genauer und auf den einzelnen Patienten zugeschnitten hergestellt. 

Aktive Platten: 

Der Begriff bezeichnet herausnehmbare kieferorthopädische Apparaturen, die zum dehnen der Kiefer eingesetzt werden. In der Regel haben diese Apparaturen eine oder mehrere Schrauben, die gedreht werden müssen - daher sind sie auch aktiv. Passive Platten wären beispielsweise Lückenhalter.

Aktivieren: 

Dieser Begriff bezeichnet das anziehen von Elementen bei kieferorthopädischen Apparaturen. Dieses kann sowohl festsitzende Apparaturen wie auch herausnehmbare Platten betreffen. Aktiviert werden Federn oder Klammern, um mehr Wirkung auf den Zahn zu erreichen.

Akupunktur: 

Akupunktur ist eine alte chinesische Behandlungsmethode, bei der mit Hilfe von speziellen Nadeln in bestimmte Körperbahnen Krankheiten oder Schmerzen beseitigt werden können - so zumindest die Grundidee der alternativen Medizinform. Akupunktur kann in der Zahnmedizin bei Angstpatienten eingesetzt werden. Akupunktur hilft aber auch bei der Rauchentwöhnung und bei Übergewicht.

Akut: 

Der Begriff bezeichnet einen wichtigen medizinischen Zwischenfall, bei dem ärztlich behandelt werden sollte. Eine akute Nervenentzündung kann z.B. sehr schmerzhaft sein und durch eine Wurzelkanalbehandlung leicht zu beseitigen.

Alginat: 

Das ist ein Abformmaterial auf Algenbasis. Man sieht es dem Material weder an, noch kann man es herausschmecken. Alginate werden mit Wasser angemischt und verfestigen sich zu einer elastischen Masse. Sie sind ziemlich detailgetreu und können bei vielen Abformungen verwendet werden. Für Kronen oder Brücken eignen Sie sich aber nicht.

Aligner: 

Aligner sind ein Oberbegriff für kieferorthopädische Schienen, die in der Regel aus einem Kunststoffmaterial hergestellt worden sind. Die Aligner werden heute bei einfachen kieferorthopädischen Massnahmen eingesetzt. Eine der bekanntesten Aligner ist Invisalign, es gibt heute aber auch zahlreiche andere Anbieter, die nicht aus Amerika sind.

Allergiepass: 

Menschen mit Allergie wissen oft nicht, wodurch diese ausgelöst werden. Daher ist es sinnvoll, sich einen Allergiepass anfertigen zu lassen, um auch wirklich sicher zu sein, gegen welches Allergen man wie reagiert. Starke Allergiker haben immer die Gefahr, bei einem Schub einen allergischen anaphylaktischen Schock zu erleiden. Bei diesen Patienten ist es sehr sinnvoll, wenn man schnell weiss, worauf sie tatsächlich allergisch reagieren.

Alternative Behandlungsmethoden: 

Der Begriff bezeichnet alle Behandlungsmethoden, die nicht aus der Schulmedizin stammen. zu dieses gehört beispielsweise die Homöopathie oder die Akupunktur.

Altersbedingte Veränderungen: 

Zu den altersbedingten Veränderungen zählen beispielsweise Osteoporose oder Atrophie des Knochens.

Keramik: 

Der Begriff meint nicht die Keramik, aus der beispielsweise Teller hergestellt werden, sondern ist im Volksmund der Begriff für zahnfarbenden Zahnersatz. Die Materialien in der Zahnmedizin, die als Keramik bezeichnet werden, haben eigentlich nichts viel mit der Tellerkeramik gemeinsam.

Alveolaratrophie: 

Der Alveolarkamm ist der Bereich im Mund, auf dem die Zähne stehen (Kieferkamm), ähnlich eines Hufeisens. Der Begriff Atrophie bezeichnet den Abbau eben dieses Knochenfragmentes. Gemeinsam bildet sich der Begriff des Abbaus des Kieferkamms.

Alveolarbogen: 

Der Begriff bezeichnet den hufeiseinförmigen Teil des Kiefers, in dem die Zähne stehen.

Alveolarkammatrophie: 

Der Alveolarkamm ist der Bereich im Mund, auf dem die Zähne stehen (Kieferkamm), ähnlich eines Hufeisens. Der Begriff Atrophie bezeichnet den Abbau eben dieses Knochenfragmentes. Gemeinsam bildet sich der Begriff des Abbaus des Kieferkamms.

Alveolarknochen: 

Der Alveolarknochen ist der Teil des Kiefers, in dem die Zähne an Fasern befestigt sind stehen.  

Alveolarmukosa: 

Das ist der Bereich der Schleimhaut, der sich direkt um den Zahn legt und am Zahnfach zu finden ist.

Alveole: 

Die Alveole ist der Teil des Knochens, der den Zahn aufnimmt. In der Alveole ist der Zahn mit Hilfe von Fasern befestigt.

Zahnfach: 

Der Begriff ist das Synonym für Alveole

Alveolenkortikalis: 

Das ist der Bereich des Knochens, der dem Zahn zugewandt ist. Die Kortikalis ist der harte Teil des Knochens.

Kortikalis: 

Bei dem Knochen des Menschen unterscheidet man zwischen dem weichen Knochen - auch Spongiose genannt und der harten äusseren Begrenzung - der Kortikalis.

Alveolitis sicca: 

Dieser Begriff bezeichnet eine trockene Alveole, die nach einem chirurgischen Eingriff entstehen kann. Es kommt dabei zu einer schmerzhaften Entzündung des Zahnfachs, die in der Regel nur durch Anfrischung des betroffenen Gebietes gelindert werden kann.

Amalgamentfernung: 

Wenn eine alte Amalgamfüllung in den Zähnen bricht oder sich darunter eine Karies bildet, dann muss diese entfernt werden. Dabei wird die Amalgamfüllung möglichst unter Kofferdam herausgebohrt - was man als Amalgamentfernung bezeichnet.

Amalgamfüllungen: 

Das sind Füllungen aus dem Werkstoff Amalgam. Sie sind in der Anfangsphase silbrig-glänzend, später meist ziemlich schwarz. Sie können aber erneut aufpoliert werden und sind wieder silbrig.

Amalgamrisiko: 

Der Begriff beschreibt das Risiko einer Quecksilberbelastung oder einer Amalgamunverträglichkeit nach Legen einer Amalgamfüllung.

Amalgamtätowierung: 

Da Amalgam ein Alloy ist - das heisst ein Material aus verschiedenen Metallen, kann es durch Eindringen der Partikel in Zahn und vor allem Zahnfleisch zu einer dauerhaften Blaufärbung des Zahnfleichbereiches um die Füllung herum kommen. Diese Verfärbung bezeichnet man als Amalgamtätowierung.

Amalgamunverträglichkeit: 

Es gibt Patienten, die gegen einzelne Bestandteile des Amalgams allergisch reagieren können - wie beispielsweise gegen das Kupfer. So kann es zu einer Reaktion und somit zu einer Unverträglichkeit kommen.

Amalgamvergiftung: 

Eine Amalgamvergiftung ist in der Regel mit den wenigen im Mund vorhandenen Füllungen kaum möglich. Man müsste schon sehr viele Füllungen ohne eine Schutzmassnahme entfernen, was aber kaum denkbar ist.

Amalgam: 

Das ist ein sibriges Material aus einem Metallgemisch und Quecksilber. Bei der Reaktion bildet sich ein festes Material, das bei mechanischem Abrieb Partikel mit nicht gebundenem Quecksilber freisetzen kann. Heutige moderne Amalgame wandeln das freie Quecksilber aber so gut wie vollständig um und sind daher aufgrund der Kupferanteile sehr gute Füllungsmaterialien.

Ambulant: 

Das ist das Gegenteil von stationär - also eine Behandlung, ohne dass der Patient in der Klinik oder Praxis verbleiben muss.

Ameloblasten: 

Das sind die Zellen, die den Zahnschmelz bilden.

Ameloblastom: 

Das ist ein Tumor, der aus zahnschmelzbildenden Zellen besteht. Dieser Tumor ist in der Regel gutartig, kann aber auch vereinzelt bösartig sein. Daher ist eine histologische Abklärung zwingend erforderlich.

Aminfluoride: 

Das sind spezielle Fluoride, die die Eigenschaft besitzen, sich sehr schnell auf den Zahn zu setzen und diesen zu remineralisieren. Im Unterschied zu den Zinnfluoriden oder vergleichbaren Fluoriden in Zahnpasten sind diese sehr gut wirksam. Aminfluorid ist heute nur in GABA-Produkten enthalten.

Anaerobier: 

Das sind Bakterien, die sich vor allem im sauerstoffarmen Milieu entwickeln - vor allem also parodontale Keime.

Analgetika: 

Das sind Mittel, die schmerzstillend wirken.

Anämie: 

Das ist eine Armut an roten Blutplättchen, die für den Transport des Sauerstoffs verantwortlich sind.

Anamnese: 

Die Anamnese ist die Krankengeschichte des Patienten, die vor jeder Behandlung erhoben werden muss, damit der Zahnarzt über alle relevanten Vorerkrankungen informiert ist.

Anaphylaktischer Schock: 

Das ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der durch eine allergische Reaktion verursacht werden kann. In der Regel sollte dann durch ein geschultes Personal Adrenalin mit Hilfe eines spezielln Notfall-Pens gegeben werden

Anaphylaxie: 

Das ist die Schockreaktion, die mit Krämpfen, Blutdruckabfall und Atemnot einhergeht.

Anästhesie: 

Das ist die Betäubung des Zahnes. Diese kann lokal aber auch über einen gesamten Kiefer hinweg erfolgen. Meistens wird eine Betäubungsspritze eingesetzt.

Angstpatienten: 

Das Begriff bezeichnet Patienten, die unglaublich grosse Angst vor einer Zahnbehandlung haben. Oft ist es bei diesen Patienten nicht möglich, auch mit einer Betäubung zu behandeln. Viele der Angstpatienten werden daher in Vollnarkose behandelt.

Anästhesiologie: 

Die Anästhesiologie befasst sich mit den Betäubungsmitteln in der Medizin. Dies gilt sowohl für lokale Narkosen wie auch für Vollnarkosen.

Anästhetika: 

Der Begriff bezeichnet das Betäubungsmittel, welches bei der Zahnbehandlung eingesetzt wird.

Anastomose: 

Dabei handelt es sich um eine Verbindung von Gefässen, die sicherstellt, dass ein Gefäss nicht nur eine Zuleitungsbahn hat. Dies gibt es bei wichtigen Gefässen, damit die Durchblutung auch noch garantiert ist, auch wenn der eine zugangsweg durch z-B. Verkalkungen versperrt ist.

Anatomie: 

Die Anatomie bezeichnet die Lehre vom Körper des Menschen. Dies betrifft vor allem die Organe, Knochen, Muskeln, Sehnen, Gefässe, Nerven und vieles andere.

Backenzähne: 

Das sind die grossen Mahlzähne im Ober- und Unterkiefer. Jeder Mensch hat pro Kieferhälfte 2 Backenzähne angelegt. Einige haben auch noch die Weisheitszähne als Anlagen, die auch eine Backenzahn-Form haben, oft aber unterschiedlich geformt sind.

Anatomischer Apex: 

Dieser Begriff bezeichnet die tatsächliche Wurzelspitze. Der Begriff ist entstanden, um einen Unterschied zur radiologischen Wurzelspitze zu machen - die kann aufgrund von Krümmungen und ähnlichem anders dargestellt sein.

ANGLE-Klassifikation: 

Das ist die Klassifikation der Kieferbeziehungen bei der Feststellung einer kieferorthopädischen Behandlungsnotwendigkeit. Es gibt 3 Angle Klassen, wobei die Klasse 2 noch zwei Unterpunkte hat. die Klasse 1 ist die Neutralbisslage. Die Klasse 2 beschreibt eine Distalbisslage, wobei die Klasse 2/1 mit Zungenkippung der vorderen oberen Schneidezähne und 2/2 die Lippenkippung der vorderen oberen Schneidezähne beschreibt. Die Klasse 3 steht für eine Vorbisslage des Unterkiefers.

Ankerzahn: 

Das ist der Zahn, der eine Brücke aufnimmt und zu diesem Zweck beschliffen werden muss. Heute setzt man in der Regel daher ein Implantat in eine Lücke, um gesunde Zähne nicht zu Ankerzähnen beschleifen zu müssen.

Ankylose: 

Bei einer Ankylose kommt es zu einer knöchernen Verbindung zwischen Zahn und dem umliegenden Knochen. Der Zahn ist ja normalerweise im Knochenfach an Fasern aufgehängt, um auch Kaudruck abfedern zu können. Wenn es zu einer knöchernden Verbindung mit dem Zahn kommt, dann muss dieser bei einer Entfernung auch freigeschliffen werden.

Anomalie: 

Dieser Begriff bezeichnet eine Abweichung von der Norm. Diese Abweichung kann krankhaft sein, muss sie aber nicht.

Antibakteriell: 

Dieser Begriff bezeichnet Mittel, die die Bakterienzahl stark reduzieren, die Flächen aber nicht völlig keimfrei machen - also nicht steril. Das reicht in der Regel auch aus, da Bakterien erst in einer bestimmten Konzentration gefährlich werden können.

Antibiotika: 

Das sind Substanzen, die über den Körper verabreicht gegen bestimmte Bakterien wirken. Der Einsatz von Antibiotika bei Virusinfektionen ist zwecklos. Eines der bekanntesten Antibiotika ist das Penicillin, was als Amoxicillin in der Zahnmedizin zum Einsatz kommt.

Antigene: 

Der Begriff bezeichnet dem Körper fremde Eiweissverbindungen wie Bakterien. Diese können in den Körper eindringen und die Körperabwehr aktivieren. Der Körper produziert daraufhin Antikörper und kann sich gegen die Eindringlinge wehren.

Antikariogen: 

Das sind Substanzen, die der Kariesbildung im Mund entgegenwirken.

Antikoagulation: 

Das sind Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen. Bei Patienten, die Antikoagulantia nehmen ist besonders auf die Blutungsneigung zu achten, insbesondere dann, wenn ein operativer Eingriff im Mundbereich bevorsteht.

Antikoagulans: 

Das ist jenes Medikament, welches die Blutgerinnung hemmt. ASS oder auch Macumar wirken als Antikoagulas.

Antikörper: 

Das sind die Abwehrzellen im Körper, die dafür sorgen, dass Eindringlinge wie Viren und Bakterien erfolgreich vom Körper gekämpft werden können. Impfungen bilden einen künstlichen Schutz durch Aufbau von schlafenden Antikörperkodierungen, die dann bei Bedarf - beispielsweise einer saisonalen Grippe aktiviert werden und so die Krankheit abschwächen.

Antiphlogistisch: 

Dieser Begriff bezeichnet Substanzen, die entzündungshemmend wirken.

Antipyretika: 

Das sind Medikamente, die das Fieber senken können, also Ibuprofen, Paracetamol und Aspirin.

Antiseptikum: 

Der Begriff bezeichnet im übergeordneten Sinne die desinfizierenden Substanzen. In der Zahnmedizin werden orale Antiseptika verwendet, um die Keimbelastung zu reduzieren. Dies kann beispielsweise bei parodontalen Erkrankungen sinnvoll sein aber auch vor chirurgischen Eingriffen erfolgen.

Antrum: 

Der Begriff steht für die Kieferhöhle, mit der die Oberkieferzähne benachbart sind.

Antrumfistel: 

Der Begriff beschreibt eine Kieferhöhlenentzündung, die durhc einen Zahn verursacht werden kann.

Apathie: 

Das ist ein Krankheitsbild, bei dem die betroffenen Menschen völlig lustlos und gleichgültig sind.

Apatit: 

Der Begriff beschreibt das Material, aus dem sich der Zahnschmelz zusammensetzt. Die Apatitkristalle bilden zusammen eine sehr stabile Einheit und sind als Zahnschmelz die härteste Substand des menschlichen Körpers.

Apex dentis: 

Der Begriff Beschreibt die Wurzelspitze des Zahnes.

Aphthe, Aphten, Aphthose: 

Apthen sind entzündete Veränderungen der Mundschleimhaut. Dabei kommt es zu einer lokalen Nekrose (absterben) der oberen Zellschichten, so dass sich eine Art offene Wunde bildet, die extrem schmerzhaft ein kann. Es gibt heute spezielle schmerzstillende Medikamente, die den Schmerz betäuben. In der Regel verläuft die Aphte absolut kontrolliert und ist innerhalb weniger Tage verschwunden. Aphten können aber in einzelnen Fällen auch Vorboten einer Immunschwäche sein.

API: 

Diese Abkürzung steht für den Approximalraum-Plaque-Index.

Apical: 

Dieser Begriff bezeichnet die Spitze der Wurzel - also den unteren Teil des Zahnen, in den die Nerven und Gefässe fliessen.

Apikales Granulom: 

Das ist eine Ansammlung an Entzündungsgewebe, die im Bereich der Wurzelspitze entsteht. In der Regel ist das apikale Granulom eine Reaktion auf eine Entzündung der Zahnwurzel. Wird der Zahn gereinigt und erfolgt eine Dekontamination der Stelle, so kann sich das Granulom zurückbilden.

Applikation: 

Der Begriff bezeichnet das Auftragen eines Materials in der Zahnmedizin.

Approximal: 

Der Begriff steht für die Beschreibung des Zahnzwischenraumes im Mund und gehört zu den Fachausdrücken in der Zahnmedizin.

Approximalfläche: 

Das ist die Fläche, die zwischen dem Zähnen liegt und oftmals mit Karies befallen ist, vor allem dann, wenn unzureichend mit Zahnseide gearbeitet wird.

Approximalkaries: 

Der Begriff beschreibt die Karies, die sich wegen unzureichender Hygiene mit Zahnseide zwischen den Zähnen bildet. In der Regel leiden vor allem Erwachsene an der Karies im Zwischenzahnraum. Milchzähne sind ebenfalls häufiger betroffen.

Approximalraum: 

Der Begriff steht für die Beschreibung des Zahnzwischenraumes im Mund und gehört zu den Fachausdrücken in der Zahnmedizin.

Äquilibrierungsschiene: 

Das ist eine Ausgleichsschiene, die beispielsweise bei Patienten mit knirschen und pressen eingesetzt werden kann. Die Schiene entlastet aber auch das Kiefergelenk und kann schmerzhafte Zustände in diesem Bereich mildern.

Arbiträre Bissregistrierung: 

Dabei wird die Bisslage mit einem so genannten Gesichtsbogen bestimmt, genauer gesagt die Lagebeziehung des Oberkiefers zum Unterkiefer. Dies ist wichtig, um den nicht beweglichen Oberkiefer korrekt in den Artikulator einbauen zu können. Nach dem Einbau kann dann eine Krone oder Brücke hergestellt werden, die dann auch der Bisslage des Patienten entspricht.

Arterie: 

Die Arterie ist das Gefäss im menschlichen Körper, welches das auserstofftreiche Blut transportiert. Arterien sind in der Regel nur schwer zu erkennen - das was wir an uns sehen sind zumeist die Venen, die das dunklere, sauerstoffarme Blut transportieren.

Arthritis: 

Der Begriff bezeichnet die akute Entzündung der Gelenke.

Arthrose: 

Der Begriff bezeichnet die chronische Veränderung der Gelenke.

Articularis: 

Der Begriff bezeichnet "das Kiefergelenk betreffend"

Artikulation: 

Der Begriff bezeichnet die Kiefergelenksbewegung.

Aseptisch: 

Der Begriff bezeichnet eine Keimfreiheit, die dann vorherrscht, wenn die Instrumente im Sterilisationsgerät behandelt worden sind. Dies ist insbesondere bei chirurgischen Eingriffen zwingend erforderlich.

Ästhetik: 

Der Begriff befasst sich mit Dingen, die besonders positive Assoziationen in den Menschen hervorrufen - also schöne Dinge.

Ästhetische Kompositfüllungen: 

Das ist ein Begriff für besonders ausgearbeitete Füllungen, die vor allem im Frontzahnbereich sehr viel Zeit kosten und daher in der Regel nicht zu einer reinen Kassenleistung gehören.

Ästhetische Zahnmedizin: 

Der Begriff bezeichnet an sich eine Zahnmedizin, die ein besonderes Merkmal auf die Schönheit setzt. Der Begriff steht aber im Widerspruch zur gesamten Zahnmedizin, denn diese sollte im Grunde immer zu einem ästhetischen Ergebnis führen.

Asymptomatisch: 

Das sind Erkrankungen oder Zustände im Mund, die zu keinerlei Symptomen wie schmerzen oder ähnlichem führen. Asymptomatisch kann beispielsweise eine Karies verlaufen - gut ist dieser trotzdem nicht.

Atemgeruch: 

Der Begriff ist ein Synonym für Mundgeruch - auch Halitosis genannt.

Atrophie (Kiefer): 

Die Atrophie bezeichnet den Kieferabbau im Alter, vor allem dann, wenn keine Zähne mehr vorhanden sind. Der Kieferknochen folgt im Mund den Zähnen, was bedeutet, dass dieser nur unter Belastung aufgebaut ist und bei fehlender Belastung eingeht - atrophiert.

Atropin: 

Atropin ist ein Mittel der Tollkirsche, welches zu einer Erweiterung der Gefässe führt. Atropin wird vor allem von Augenärzten eingesetzt, wenn diese für eine Untersuchung des Auges die Pupillenweite erhöhen wollen.

Attrition: 

Der Begriff bezeichnet einen natürlichen Abtrag der Zähne durch beispielsweise harte Nahrungsmittel wie Vollkorn oder ähnliches. Dieser Prozess ist völlig natürlich, sollte aber möglichst so gering wie möglich sein.

Ätztechnik: 

Dieser Begriff bezeichnet den Einsatz von speziellen leichten Säuren, um den Zahn für die Aufnahme einer Füllung vorzubereiten. Der Begriff Ätztechnik ist daher ein wenig unglücklich, weil er negativ wirkt, dem Zahn und dem Patienten aber in keiner Weise etwas passieren kann.

Aufbaufüllung: 

Das ist eine Art Füllung, die bei Zähnen erfolgt, bei denen der grösste Teil der natürlichen Zahnkrone durch Karies zerstört worden ist. Die Aufbaufüllung baut demnach die Zahnhartsubstanz auf und ermöglicht dann eine Aufnahme einer Krone.

Aufbiss: 

Das ist eine aus Kunststoff hergestellte Blockade des natürlichen Bisses, so dass beispielsweise in der Kieferorthopädie ein Kreuzbiss überstellt werden kann.

Aufbissempfindlichkeit: 

Der Begriff beschreibt die Problematik, wenn ein Zahn sich entzündet und der Kontakt zwischen den Zähnen beim aufbeissen schmerzhaft ist. In der Regel erscheint der Zahn dann länger als der andere und muss eine Wurzelkanalbehandlung erhalten.

Aufbissplatte: 

Das ist eine spezielle Platte, die den Biss sperrt, so dass ein komplettes Schliessen nicht mehr möglich ist.

Aufbissschiene: 

Das ist eine spezielle Schiene, die den Biss sperrt, so dass ein komplettes Schliessen nicht mehr möglich ist.

Aufbisstupfer: 

Das sind Tupfer, die nach einer Zahnentfernung zum aufbeissen benutzt werden, um die Blutung zu stillen.

Aufbrennkeramik: 

Das ist die Zahnkeramik, die auf den Zahn geschichtet wird und anschliessend im Ofen auf die Konstruktion der Krone oder Brücke aufgebrannt wird.

Aufbrennlegierungen: 

Das sind spezielle metallische Verbindungen, die es erlauben, eine Kermamik auf Metall zu befestigen.

Auflage: 

Die Auflage wird bei einem herausnehmbaren Zahnersatz tellerförmig auf einen der Zähne eingeschliffen, um als Haltepunkt gegen das Einsinken der Prothese zu wirken.

Aufwachstechnik: 

Der Begriff bezeichnet die Technik, bei der Kronen zuerst aus Wachs hergestellt werden  - also aufgewachst werden - und sie anschliessend ins Metall überführen zu können.

Augenzahn: 

Das ist ein alter Begriff für die Oberkiefer-Eckzähne. Der Begriff Augenzahn kommt von der Länge der Wurzel, bei der man früher glaubte, dass diese fast bis zum Auge reicht.

Augmentation: 

Die Augmentation bezeichnet den künstlichen Aufbau von Knochen in der Zahnmedizin. Dies kann bei Implantaten oder aber auch bei parodontalen Erkrankungen sinnvoll werden.

Ausblocken: 

Der Begriff bezeichnet den Verschluss der Zwischenzahnräume mit z.B. Wachs, um bei einer Abformung die unter sich gehenden Stellen zu vermeiden.

Ausbohren: 

Das Ausbohren kann sowohl das Entfernen von Karies wie auch das von Füllungen beschreiben.

Ausgiessen: 

Der Begriff bezeichnet das Überführen des Abdruckes in Gips. Es wird also ein fliessfähiges Material in den Abdruck eingebracht, welchen im Anschluss aushärtet.

Aushärten: 

Das ist der Vorgang, in dem ein zahnärztlicher Werkstoff vom weichen in den harten zustand übergeht.

Ausmodellieren: 

Der Begriff bezeichnet die Formgebung bei zahnärztlichen Arbeiten.

Autogen: 

Autogen beschreibt etwas Körpereigenes - beispielsweise den eigenen Knochen.

Autoimmunerkrankung: 

Das sind Erkrankungen, die sich gegen den eigenen Körper richten und ihm so schaden.

Axial: 

Der Begriff bezeichnet etwas, was auf die Achse bezogen ist, z.B. eine Zahnaufnahme.

Axiografie: 

Der Begriff bezeichnet die Kiefergelenksdiagnostik.

B-Kontakt: 

Das sind Kontakte zwischen den Höckern von zwei gegenüberliegenden Zähnen, die beim Schliessen aufeinandertreffen.

Baby Bottle Syndrom: 

Dieser Begriff bezeichnet den durch exzessiven Gebrauch von Nuckelflaschen bedingten Kariesbefall der vorderen Milchzähne. Dabei sind die Milchzähne in der Regel so stark zerstört, dass sie nur noch entfernt werden können.

Bachblüten Therapie: 

Das ist eine alternative Therapieform mit bestimmten Blüten, denen eine heilende Wirkung nachgesagt wird.

Back-Action-Klammer: 

Der Begriff bezeichnet eine spezielle Klammer im Bereich des herausnehmbaren Zahnersatzes.

Backenzahn: 

Der Backenzahn ist einer der hinteren grossen Zähne im Mund des Patienten - auch Molar genannt. Es gibt je 2 Backenzähne pro Kieferhälfte - zudem noch Weisheitszähne, die den Backenzähnen ähnlich sind aber in Ihrer Form stark variieren.

Bakteriämie: 

Der Begriff bezeichnet das Einwandern von Bakterien in die Blutbahn. In der Zahnmedizin kann es bei einer Parodontalbehandlung zu einer Bakeriämie kommen, die auch lebensbedrohlich sein kann. Patienten mit Immundefekten müssen daher im Vorfeld antibiotisch abgeschirmt werden.

Bakterien: 

Bakterien sind Einzeller, die sich spalten können und so in kürzester Zeit bei günstigen Verhältnissen auch vermehren können.

Bakterien-Resistenz: 

Bakterien können bei zu häufiger Antibiotikagabe unempfindlich gegen diese werden - was als Resistenz bezeichnet wird. Das kann natürlich bei bestimmten Bakterien ein grosses Problem werden, vor allem dann, wenn Bereiche wie das Gehirn betroffen sind.

Bakterientest: 

Das ist ein spezieller Test, der bestimmte Bakterien nachweisen kann. In der Parodontologie werden Bakterientest eingesetzt, um einen Überblick über die Aktivität der Erkrankung zu erhalten.

Bakteriologische Diagnostik: 

Der  Begriff bezeichnet die Suche und den Nachweis von bestimmten Bakterien.

Bakteriostatisch: 

Dabei werden die Bakterien durch verschiedene Substanzen beim Wachstum behindert. Demnach werden die Bakterien nicht vollständig getötet, sondern auf einem geringen Niveau gehalten.

Balancekontakt: 

Das sind Kontakte von Antagonisten auf der Nichtarbeitsseite.

Balanceseite: 

Der Begriff bezeichnet die Nichtarbeitsseite bei der Kieferbewegung.

Bandkrone: 

Die Bandkrone ist ein historischer Begriff und wird heute nicht mehr hergestellt.

basal: 

Der Begriff basal bezeichnet die Grundschicht eines Zellaufbaus.

Basaliom: 

Das ist ein bösartiger Tumor der Basalzellen, der aber in der Regel nicht metastasiert.

Bass-Methode: 

Der Begriff bezeichnet eine spezielle Putzmethode, die Mittels kleiner Rüttelbewegungen vom Zahnfleisch nach aussen weg die Beläge an Zähnen besonders gut entfernen soll.

Bass-Technik: 

Das ist ein Synonym für die Bass-Methode. 

Bednar-Aphten: 

Das ist eine Entzündung, die vor allem bei Säuglingen im Gaumenbereich auftritt.

Befestigungselemente: 

Das sind Elemente bei einem Zahnersatz, die eine Prothese an den verbliebenden Zähnen befestigen. Das können sowohl Klammern wie auch Geschiebe sein.

Befestigungskomposite: 

Das sind Kunststoffe, die bei dem Einsatz von Kronen, Brücken und Inlays eingesetzt werden.

Befestigungszemente: 

Das sind Zemente, die bei dem Einsatz von Kronen, Brücken und Inlays eingesetzt werden.

Befund: 

Der Befund stellt die Ist-Situation bei den Patienten dar.

Begleitkrankheit: 

Das ist eine Krankheit, die zu einer Haupterkrankung dazukommt und diese auch negativ beeinflussen kann.

Behandlungszeit: 

Das ist die Zeit, in der ein Arzt behandelt.

Behandlungszeitraum: 

Das ist diejenige Zeit, in der ein Patient behandelt wird.

Behandlungsziel: 

Das Behandlungsziel kann in der Zahnmedizin beispielsweise die Entfernung der Karies und das Legen einer Füllung sein.

Beläge: 

Beläge ist ein Synonym für Plaque, die sich an den Zähnen anlagert und von Mikroorganismen besiedelt ist. Auch Zahnstein ist eine Form des Belags, aber auch Raucherbeläge oder andere Verfärbungen durch Wein und Tee/Kaffee.

BEMA: 

Die BEMA regelt die Abrechnungsrichtlinien der gesetzlich versicherten Patienten. Bei privaten Patienten nennt man das Äquivalent GOZ.

Benigne Benignität: 

Diese Begriffe werden bei Tumorerkrankungen verwendet und bezeichnen einen nicht bösartigen Tumor, welcher demnach nicht metastasiert.

Bennett-Bewegung (Bennet-Bewegung): 

Das ist eine spezielle Bewegungsbahn des Kiefers, die in der Prothetik eine wichtige Rolle spielt. Es ergibt sich daraus ein Winkel, der dann auch in den Artikulator eingestellt werden kann.

Bennett-Winkel: 

Das ist der Winkel, der sich aus der Bennett-Bewegung bildet. Das ist eine spezielle Bewegungsbahn des Kiefers, die in der Prothetik eine wichtige Rolle spielt.

Benzodiazepine: 

Diese Medikamente haben angstlösenden, krampflösenden, beruhigenden und schlaffördernden Eigenschaften. Sie zählen zu den Psychopharmaka und werden unter anderem gegen Angst-, Erregungs- und Spannungszustände, Schlafstörungen und Epilepsie eingesetzt.

Beratungsgespräch: 

Das Beratungsgespräch findet beim Zahnarzt in der Regel vor der Behandlung statt, damit der Zahnarzt vom Patienten erfährt, welche Behandlung gewünscht wird. Der Arzt muss dann entscheiden, ob diese im Einzelfall auch geeignet sein kann.

Beschleifen / Beschleifung: 

Diese Begriffe bezeichnet die Präparation eines Zahnes, um eine Zahnkorne oder eine Brücke aufnehmen zu können.

Betäubung: 

Die Betäubung ist das lokale "schlafen legen" des Zahnes. Die Zähne können dann über eine bestimmte Zeit hinweg ohne Schmerzen behandelt werden.

Betäubungsmittel: 

Das sind verschiedene Mittel, die im Bereich der Zahnmedizin den Zahnnerv über eine gewisse Zeit "schlafen legen".

Bewegungsstörung: 

Dieser Begriff bezeichnet die Einschränkung bei der Bewegung, die beispielsweise nach einer Hirnblutung auftreten kann.

Beweislast: 

Falls beispielsweise ein Patient gegen einen Zahnarzt klagt, dann muss er die Klage begründen bzw. die Sachlage beweisen. In der Regel ist es aber auch so, dass der Zahnarzt beweisen muss, dass er richtig gehandelt hat. So kann die Beweislast bei dem Patienten, aber auch beim Zahnarzt liegen.

Bezahnt: 

Bezahnt bedeutet mit Zähnen im Mund - das Gegenteil ist unbezahnt.

Bezugspunkte: 

Das ist derjenige Punkt, auf den man sich bei einer Messung bezieht.

Bicarbonat: 

Bicarbonat ist eine chemische Zusammensetzung.

Bifurkation: 

Die Bifurkation bezeichnet die Fläche zwischen den Wurzeln der unteren Backenzähne.

Bimaxillär: 

Der Begriff bezeichnet einen Zustand, der auf beiden Seiten des Oberkiefers zu beobachten ist.

Bimsstein: 

Das ist ein spezieller Sand, der zum Polieren von Prothesen eingesetzt wird.

Bindegewebe: 

Das Bindegewebe ist das Füllgewebe zwischen Haut, Knochen und Muskeln.

Bindegewebstransplantat: 

Das ist ein Versetzen von Bindegewebe von einer Stelle im Mund an eine andere, um dort fehlendes Bindegewebe zu ersetzen.

Biofilm: 

Der Biofilm bezeichnet die bakterielle Zusammensetzung in der Plaque oder aber auch im Bereich zwischen dem Zahn. vor allem bei Patienten mit einer Parodontitis.

Biokompatibilität: 

Der Begriff steht für Materialien, die sich nicht negativ auf die Gesundheit auswirken und auch keine Allergien auslösen. In der Zahnmedizin wird die Biokompatibilität vor allem bei den eingesetzten Materialien überprüft.

Biokompatibilitätsprüfung: 

Das ist der Vorgang, bei dem Materialien auf ihre Allergenen und entzündungsauslösenden Eigenschaften hin getestet werden.

Biologie: 

Die Biologie ist die Lehre von den Lebewesen.

Biologisch-ganzheitliche Zahnmedizin: 

Dieser Begriff bezeichnet einen zahnmedizinischen Therapieansatz, der sich auf natürliche Behandlungsmethoden stützt. In der Regel gehören diese zu den alternativen Heilmethoden, die ausserhalb der Schulmedizin liegen (z.B. Behandlung mit Bachblüten).

Biomechanik: 

Die Biomechanik versucht, biologische Abläufe mechanisch zu realisieren.

Bionator: 

Der Bionator ist ein speziellen kieferorthopädisches Gerät, was bei Bissverlagerungen eingesetzt wird. Dieses Gerät ist herausnehmbar.

Biopsie: 

Die Biopsie ist eine Probe, die bei Verdacht auf gutartige oder bösartige Veränderungen entnommen werden kann, um die Zellstruktur zu analysieren.

Bioverträglichkeit: 

Der Begriff erforscht beispielsweise Materialien, die sich nicht negativ auf die Gesundheit auswirken und auch keine Allergien auslösen. In der Zahnmedizin wird die Bioverträglichkeit vor allem bei den eingesetzten Materialien überprüft.

Biss: 

Das ist in der Zahnmedizin der Zustand, bei dem die Oberkieferzähne in die Unterkieferzähne beissen. Aus dem persönlichen Biss kann dann auch die Bisslage abgeleitet werden.

Bissanomalien: 

Der Begriff beschreibt die Abweichung des Bisses von der Norm. In der Regel leiden vor allem kieferorthopädische Patienten an einer Bissanomalie, die während der kieferorthopädischen Behandlung behoben werden sollte.

Bisserhöhung: 

Das ist der Vorgang, bei dem eine Bisshöhe durch einen Aufbau auf den Zähnen oder eine Schiene verändert wird. Dies kann sinnvoll werden, wenn Zähne verloren gegangen sind und dadurch der Biss abgesunken ist.

Bissflügeaufnahme: 

Das ist eine spezielle Röntgenaufnahme in der Zahnmedizin, mit deren Hilfe man Karies zwischen den Zähnen feststellen kann.

Bissflügelröntgenaufnahme: 

Das ist eine spezielle Röntgenaufnahme in der Zahnmedizin, mit deren Hilfe man Karies zwischen den Zähnen feststellen kann.

Bisshebung: 

Das ist der Vorgang, bei dem eine Bisshöhe durch einen Aufbau auf den Zähnen oder eine Schiene verändert wird. Dies kann sinnvoll werden, wenn Zähne verloren gegangen sind und dadurch der Biss abgesunken ist.

Bisshöhe: 

Die Bisshöhe beschreib den Abstand zwischen Ober- und Unterkiefer, die bei geschlossenem Mund und festen Biss festgestellt wird.

Bisskorrekturen: 

Das sind Korrekturen, die eingesetzt werden, um Fehlbisslagen zu beseitigen.

Bisslage: 

Das ist die Anordnung von Ober- zum Unterkiefer in der geschlossenen Position. Die Bisslage kann von der Norm abweichen und sollte dann auch kieferorthopädisch korrigiert werden.

Bisslagekorrektur: 

Der Begriff bezeichnet die aktive Veränderung der Bisslage mit Hilfe von kieferorthopädischen Apparaturen.

Bissnahme: 

Das ist die Übertragung der Bisslage auf einen Artikulator oder auch zum Zwecke der Zuordnung von Modellen. Die Bissnahme kann mit Silikon oder aber auch mit Wachs erfolgen.

Bissnivellierung: 

Der Begriff beschreibt den Vorgang, bei dem der Biss ausgeglichen wird. Dies kann beispielsweise erforderlich sein, wenn vor kieferorthopädischer Behandlung eine starke Kurve des Unterkiefers besteht - die sogenannte Spee-Kurve.

Bissprobleme: 

Das sind Probleme, die beim zubeissen auftreten können. Ursachen sind in der Regel vorhergehende Eingriffe des Zahnarztes oder plötzliche Entzündungen von Nerven.

Bissschablone: 

Das ist eine Schablone, die den Biss den Patienten registriert.

Bisssenkung: 

Das sind Massnahmen, um einen zu hohen Biss zu senken. Das kann beispielsweise bei Prothesenträgern notwendig werden, vor allem dann, wenn der Biss zu hoch eingestellt worden ist.

Bisssperre: 

Das ist ein Zustand, bei dem der Patient sich das Kiefergelenk ausgerenkt hat und den Mund nicht mehr schliessen kann. Die Bisssperre kann aber auch mit Hilfe eines Bisskeils künstlich

Bisswall: 

Das ist ein Gebilde aus Wachs, welches zum Abmessen der Bisshöhe bei unbezahnten Patienten eingesetzt wird.

Blattgold-Füllung: 

Das ist eine Füllung aus Gold, die so stark verdichtet wird, bis sich eine einzige stabile Goldschickt bildet.

Blattimplantate: 

Das sind Implantate, die den Ursprung der Implantologie beschreiben. Die Implantate haben eine Form wie ein Blatt-also horizontal als Fläche, die beispielsweise der Form des Oberkiefers entspricht, diese Implantate wurden dann horizontal in den Kiefer eingesetzt, in dem man in den Kiefer gefräst hat und diese dort knöchernd verankert hat. Das Problem der Blattimplantate war aber, dass diese nur unter grossem Knochenverlust entfernt werden konnten.

Bleaching (Zähne bleichen): 

Das Bleichen der Zähne bezeichnet das völlig unbedenkliche Aufhellen von Zähnen, bei dem kein Schmelz abgetragen wird. Es kommt zu einer Reaktion der Farbmoleküle mit speziellen Mitteln, die den Farbstoff binden und so den Zahn heller erscheinen lassen.

Bleibende Zähne: 

Das sind die Zähne, die als zweites durchbrechen und im Gegensatz zu den Milchzähnen nicht aus natürlichen Gründen ausfallen, um erneut Zähnen Platz zu machen. Der Mensch hat demnach nur die Milchzähne und die bleibenden Zähne.

Bleibendes Gebiss: 

Dieser Begriff bezeichnet die Gesamtheit alle bleibenden Zähne des Ober-und Unterkiefers.

Bleichen: 

Das Bleichen (Bleaching) der Zähne bezeichnet das völlig unbedenkliche Aufhellen von Zähnen, bei dem kein Schmelz abgetragen wird. Es kommt zu einer Reaktion der Farbmoleküle mit speziellen Mitteln, die den Farbstoff binden und so den Zahn heller erscheinen lassen.

Bleichen der Zähne: 

Das Bleichen der Zähne bezeichnet das völlig unbedenkliche Aufhellen von Zähnen, bei dem kein Schmelz abgetragen wird. Es kommt zu einer Reaktion der Farbmoleküle mit speziellen Mitteln, die den Farbstoff binden und so den Zahn heller erscheinen lassen.

Bleichschiene: 

Das ist eine Schiene, die als "zu Hause Variante" zum Bleichen der Zähne hergestellt wird. In die Schiene wird das Bleichmittel eingefügt und die Schiene wird über Nacht getragen, damit das Mittel ausreichend Zeit hat, um den Zahn aufzuhellen.

Blockade: 

Der Begriff bezeichnet eine Einstellung von Transportmechanismen im menschlichen Körper. Anästhetika können eine Nervenblockade hervorrufen, die aber reversibel ist.

Blockverankerung: 

Diese Verankerungsmethode bezieht mehrere Zähne mit ein und bildet demnach einen Block zur Verankerung.

Blut: 

Das ist die Körperflüssigkeit, die den Transport von Sauerstoff, Blutkörperchen und vielen anderen lebenswichtigen Substanzen sicherstellt. Blut hat eine rote Farbe und ist lebensnotwendig.

Blutbild: 

Das Blutbild gibt uns Auskunft darüber, wie die Verteilung der einzelnen Blutbestandteile ist und ob es zu krankhaften Veränderungen des Blutbildes kommt.

Blutdruck: 

Der Blutdruck gibt den Druck an, den durch die Blutgefässe und ihre Durchlässigkeit entsteht. Man unterscheidet zwischen Hypotonie (verminderter Blutdruck) und der Hypertonie (Bluthochdruck).

Bluten des Zahnfleisches: 

Zu Zahnfleischblutungen kann es kommen, wenn die Patienten eine Entzündung im Bereich des Zahnfleisches entwickeln. In der Regel kommt es bei Hygieneproblemen zu Blutungen, da sich das Zahnfleisch dann lokal entzündet.

Blutgefässe: 

die Blutgefässe werden und Arterien und Venen eingeteilt. Sie dienen dem Transport des Blutes durch den gesamten Körper.

Blutgerinnsel: 

Das ist eine Verklumpung von Blut, die entsteht, wenn sich Blut zusammenballt und dann die Gerinnung einsetzt. In den Gefässen können Blutgerinnsel sehr gefährlich werden und zu einem Thrombus führen und im schlimmsten Fall eine Lungenembolie oder einen Herzinfarkt verursachen.

Blutgerinnung: 

Der Begriff beschreib die Fähigkeit des Körpers, bei einer Verletzung und Blutung das Blut zum stocken zu bringen. Die Blutgerinnung schützt den Körper so vor dem Verbluten.

Bluthochdruck: 

Der Blutdruck gibt den Druck an, den durch die Blutgefässe und ihre Durchlässigkeit entsteht. Unter Hypertonie oder auch Bluthochdruck genannt versteht man die krankhafte Erhöhung des natürlichen Blutdrucks.

Blutprobe: 

Das ist das Resultat der Blutentnahme in ein Serumröhrchen. Die Blutprobe kann für viele verschiedene Diagnoseverfahren eingesetzt werden.

Blutverdünner: 

Das sind Medikamente, die das Blut langsamer gerinnen lassen. Der Begriff ist ein wenig irreführend, denn es ist keine Verdünnung wie z.B. bei Wein mit Wasser. Die Gerinnungsplättchen werden an ihrer Arbeit gehindert und so kommt es quasi zu einer verlangsamten Stockung des Blutes und zu einer verringerten Gefahr von Blutgerinnseln. 

Blutvergiftung: 

Bei der Blutvergiftng dringen Mikroorgansimen in das Blut ein und führen zu einer lebensgefährlichen Entzündung.

BMP (Bone Morphogenetic Proteins): 

Das sind Proteine, die für den Knochenaufbau eine wichtige Rolle spielen.

Bohrtrauma: 

Der Begriff beschreibt Schmerzen oder Entzündungen, die nach einer Kariesentfernung auftreten können, vor allem dann, wenn die Karies sehr tief ist und der Nerv in Nähe zur Bohrstelle liegt.

Bone-Spreading-Technik: 

Das ist eine Technik, bei der eigener Knochen gespreizt wird, um ihn künstlich zu verbreitern. Dies ist vor allem bei Implantaten sinnvoll, wenn der Knochen einen sehr spitzen Verlauf nimmt.

Bonwillklammer: 

Das ist eine spezielle Halteklammer von herausnehmbaren Prothesen.

Bonyhard-Klammer: 

Das ist eine spezielle Halteklammer vom herausnehmbaren Zahnersatz.

Botox: 

Botox ist ein Nervengift, welches heute lokal zur Faltenunterspritzung eingesetzt wird. Die Nerven verlieren so ihre Funktion und ein Stirnrunzeln ist beispielsweise nicht mehr möglich.

Brackets: 

Das sind die Steinchen, die bei der festsitzenden Zahnspange auf die Zahnoberfläche geklebt werden. Die Brackets sind aber nicht einfach nur rechteckige Metallplättchen, denn sie haben heute Winkelgrade programmiert, die den Zahn in die richtige Position bewegen.

Bruchfestigkeit: 

Der Begriff beschreibt die Grenze eines Materials, ab welcher er bricht.

Bruchspaltinfektion: 

Nach einem Bruch eines Zahnes oder aber auch eines Knochens kann es bei fehlender Stabilisierung zu einer Infektion im Bereich des Bruchspalts kommen, die dann behandelt werden muss. In der Regel muss ein frakturierter Zahn bezogen werden und durch ein Implantat ersetzt werden.

Brücke: 

Die Brücke ersetzt einen oder mehrere fehlende Zähne und bildet quasi eine Brücke zwischen den verbleibenden Zähnen.

Brückenzwischenglied: 

Das Brückenzwischenglied ist derjenige Teil der Brücke, der zwischen den Pfeilern hängt und den oder die fehlenden Zähne ersetzt.

Brückenarten: 

Der Begriff beschreibt die unterschiedlichen Brückentypen: Schwebebrücke, Tangentialbrücke, Klebebrücke etc.

Brückenglied: 

Der Begriff beschreibt einen der Teile einer Brücke. Das  Brückenzwischenglied ist derjenige Teil der Brücke, der zwischen den Pfeilern hängt und den oder die fehlenden Zähne ersetzt.

Brückenkonstruktion: 

Das ist der Aufbau einer Brücke.

Brückenpfeiler: 

Der Begriff beschreibt einen der Teile einer Brücke. Der Brückenpfeiler ist derjenige Zahn, der eine Brücke aufnimmt und diese dann hält.

Brückenverblendung: 

Die Verblendung einer Brücke ist das Abdecken der metallischen Grundstruktur. Die Verblendung erfolgt mit keramischen Materialien oder Kunststoffmaterialien.

Bruxismus: 

Der Begriff beschreibt das Knirschen von Patienten, welches langfristig zum Abbau der betroffenen Schmelzbereiche führen kann.

Buccal: 

Zur Wange hin gerichtet

Buccinator /Bukkalkorridor: 

Der Bukkalkorridor ist der Bereich, den die Aussenseite der Zähne und die Innenseite der Backe bildet.

Burning Mouth Syndrome: 

Das ist eine Erkrankung, die zu einem brennen im Mund führt. Es kann sich dabei um eine Autoimmunreaktion handeln, aber auch durch Pilze und andere Fremdstoffe verursacht werden.

CAD / CAM: 

Das ist ein spezielles Fräsverfahren, bei dem Kronen oder Inlays computer-gestützt aus Keramikböcken hergestellt werden.

Calcium: 

Calcium ist ein Mineral, das beispielsweise für den Knochenabbau notwendig ist.

Calciumfluorid: 

Das ist eine Fluoridverbindung, die eingesetzt werden kann, um in einer Zahnpasta vor Karies zu schützen.

Calciumhydroxid: 

Das Calciumhydroxid kann in der Zahnmedizin als Paste verwendet werden, um in einen zu behandelnden Wurzelkanal eingelegt zu werden. Mit dem Material können aber auch tiefer gehende Bereiche nach Kariesentfernung und Pulpanähe abgedeckt werden.

Campersche Ebene: 

Das ist eine Bezugsebene in der Zahnmedizin, die am Schädel festgestellt wird.

Candida Albicans: 

Das ist ein Hefepilz, der im Mund vorkommen kann und zu weisslichen Belägen führt. Die Beläge sind gut abwischbar und es kommt nach dem abwischen in der Regel zu einer leichten Blutung oder einem leichten brennen.

Candidapilze: 

Das ist ein Hefepilz, der sich im Mundraum ansiedeln kann.

Carboxylat-zement: 

Das ist ein spezieller Zement, der zur Befestigung von Kronen und Brücken eingesetzt werden kann. Der Zement weist eine hohe Festigkeit und Dimensionsstabilität auf. Carboxylat-Zement wird mit einer Säure angemischt und kann so in den ersten Tagen nach Einsetzen der Restauration Beschwerden am Zahn verursachen, die in der Regel reversibel sind.

Caries: 

Caries oder Karies ist die Zahnfäule, die durch spezielle Kariesbakterien verursacht wird. In der Regel handelt es sich dabei um den Streptokokkus mutans, der das grösste kariogene Potential aufweist. Der S. mutans ist aber nicht der einzige Keim, der eine Karies verursachen kann. Die Karies zerstört den Zahn und muss entfernt werden, wenn der Zahn erhalten werden soll.

Caries dentium: 

Das ist die Karies, die das Dentin betrifft - also die Grundsubstanz des Zahnes, die sich unter dem Zahnschmelz und im Wurzelbereich befindet.

Caries initialis: 

Das ist das Anfangsstadium einer Karies, aus der sich dann die Caries profunda bilden kann.

Caries media: 

Die Caries media ist eine Karies, die bis in das Dentin vorgedrungen ist und sich dort rasch ausbreiten kann.

Caries penetrans: 

Das ist die Karies, die bereits den Nervbereich des Zahnes erreicht hat. In der Regel ist dann auch eine Wurzelkanalbehandlung notwendig und sinnvoll.

Caries profunda / profunde: 

Das ist eine tiefe und ausgeprägte Karies, die oftmals in einer Wurzelbehandlung endet, da die Nervenbereich mit involviert sind.

Caries risc test: 

Das ist ein Test, der die Bakterienzahl im Speichel darstellt und so das Kariesrisiko aufzeigen kann. Bei Kindern, bei denen der erste bleibende Backenzahn durchbricht und welches eine zahnärztliche Vorgeschichte im Milchgebiss hat, ist dieser Bakterientest oftmals sinnvoll.

Caries sicca: 

Der Begriff bezeichnet eine Karies, die sich nicht weiter ausbreitet und nicht mehr aktiv ist. In der Regel erscheinen solche Stellen dunkel bis schwarz - eine aktive Karies zeigt eine Marzipanstruktur.

Caries superficialis: 

Das ist eine oberflächliche Karies, die nicht zwingend behandelt werden muss. Heute können kleine Kariesstellen ohne weiteres mit speziellen Versieglern abgedichtet werden.

Carisolvverfahren: 

Das ist ein spezielles Verfahren bei der Kariestherapie, bei dem eine Gel auf die Karies aufgetragen wird, welches die Karies aufweicht und diese dann mit einem scharfen Löffel entfernt werden kann.

Cavit: 

Das Cavit ist ein provisorisches Material, welchen in den wurzelkanalbehandelten Zahn eingesetzt werden kann.

Cavum dentis: 

Der Begriff beschreibt die Zahnhöhle, die mit Nerven und Gefässen gefüllt ist.

Celay: 

Der Begriff beschreibt ein Keramik-Inlay, welches aus einem Keramikblock hergestellt wird.

Cellulitis: 

Das ist eine Bindegewebsschwäche, die auch als Orangenhaut bezeichnet wird. In der Regel handelt es sich dabei um eine genetisch bedingte Gewebsschwäche, die vor allem Frauen betrifft.

Cercon: 

Das ist ein geschützter Begriff, der die Verarbeitung einer vorgesinterten Zikonoxidkeramik in der Zahntechnik beschreibt.

CEREC: 

Der Begriff beschreibt ein Gerät und eine Methode, mit der Inlays, Kronen oder auch Brücken direkt am Patienten hergestellt werden können. Heute gibt es das CEREC 3D mit hoch auflösenden Kameras, die ein Bild von dem zu versorgenden Zahn machen und das Bild direkt an eine Fräseinheit in der Praxis schicken, die direkt den Zahnersatz herstellt.

Cerecsystem: 

Das Cerecsystem ist ein System, mit dem man keramischen Zahnersatz direkt in der Praxis herstellen kann.

Ceromer: 

Der Begriff bezeichnet ein mit Keramik optimiertes Polymer.

Cervical: 

Der Begriff bezeichnet den Zahnhalsbereich eines Zahnes.

Checkbiss: 

Der Checkbiss ist ein Bissregistrat, welches den Biss registriert.

Check-up: 

Der Begriff bezeichnet eine "Gesamtdurchsicht" des Körpers als Vorsorgemassnahme.

Chemolyse: 

Der Begriff bezeichnet den Einsatz von chemischen Mittel zum Auflösen von organischen Substanzen.

Chemotherapeutika: 

Das sind Wirkstoffe, die beispielsweise bei der Krebstherapie eingesetzt werden können, um bösartige Zellen zu zerstören.

Chinin: 

Chinin ist ein Stoff, der auch als Desinfektionsmittel in Gebrauch war.

Chirurgie: 

Der Begriff bezeichnet den Eingriff in den Körper durch einen Arzt, bei dem die Integrität des Körpers vorrübergehend durchbrochen wird.

Chirurgischer Eingriff: 

Bei einem chirurgischen Eingriff werden Strukturen eröffnet, um an die zu operierende Stelle zu gelangen. Im Mund ist der häufigste Eingriff die Weisheitszahnchirurgie.

CHKM: 

Das ist die Kurzform für Chlorphenol-Kampfer-Menthol. CHKM wird vor allem in Wunden zur Schmerzstillung eingesetzt. 

Chlorhexidin: 

Chlorhexidin oder CHX ist ein orales Antiseptikum. CHX wird vor allem bei der Parodontalbehandlung oder nach chirurgischen Eingriffen eingesetzt, um die Bakterien in der Mundhöhle zu reduzieren.

Chlumsky-Lösung: 

Das ist eine in der Zahnmedizin nicht mehr häufig verwendete Lösung aus Chlorphenol, Kampfer und absolutem Alkohol, welche in den Zahnkanal oder auch auf den Zahn aufgetragen werden kann.

Choanen: 

Der Begriff bezeichnet die Nasenöffnungen.

Chroma:

 Chroma bezeichnet die Kraft der Farbe, also die Sättigung. Chroma beschreibt demnach den Unterschied zwischen blassen und kräftigen Farbtönen.

Chronisch: 

Der Begriff bezeichnet einen Zustand, der als Krankheitsbild über eine lange Zeit besteht und nicht von alleine wieder ausheilt.

Chronische Gingivitis: 

Das ist eine dauerhafte Entzündung des Zahnfleisches. Aus einer chronischen Gingivitis kann mit der Zeit eine Parodontitis entstehen.

Chronische Pulpitis: 

Bei der chronischen Pulpitis kommt es zu einer irreversiblen Entzündung des Nervengewebes in einem Zahn. Eine chronische Pulpitis sollte mit einer Wurzelkanalbehandlung behandelt werden.

C-Klammer: 

Das ist eine spezielle Klammer, die als Halteelement bei Zahnersatz eingesetzt werden kann.

C-Kontakt: 

Das sind Kontakte der innenliegenden Höcker beider Kiefer.

Clindamycin: 

Das ist ein Antibiotikum, welches in der Zahnmedizin eingesetzt wird, wenn ein Patient allergisch auf Penicillin ist.

Closing-loop: 

Das sind spezielle Biegungen in der Kieferorthopädie, die dafür sorgen, dass eine Lücke zwischen den Zähnen geschlossen werden kann.

Clusterkopfschmerzen: 

Der Begriff bezeichnet eine spezielle Art von Kopfschmerzen, die weitaus schlimmer sind als eine normale Migräne. Bei den Clusterkopfschmerzen können die Patienten extrem heftig reagieren und dieses kann sogar in die Bewusstlosigkeit führen.

CMD: 

Der Begriff steht für die Craniomandibuläre Dysfunktion, welche im weitesten Sinne alle Kiefergelenksbeschwerden mit einschliesst.

Cobalt: 

Cobald ist ein Metall, welches als Legierung in vielen zahnärztlichen Werkstoffen vorkommt.

Cobaltlegierung: 

Das sind Mischmetalle, in denen unter anderem auch Cobalt enthalten ist.

Codein: 

Codein ist ein Schmerzmittel auf Opiatbasis, welches nur bei sehr starken Schmerzen verschrieben werden sollte. In der Regel reichen Paracetamol und Ibuprofen völlig aus.

Coffin-System: 

Coffin beschrieb damit ein System, mit dessen Hilfe man in Form von Platten Kiefer erweitern konnte.

Collum: 

Das ist das Köpfchen des Unterkiefers, welches das Kiefergelenk mit bildet. Bei Stürzen oder Rangeleien kommt es häufiger zu Frakturen in diesem Bereich.

Compliance: 

Der Begriff beschreibt das Mitmachen eines Patienten oder besser gesagt das Mass an Durchsetzung von Aufgaben und Terminen, die der Patient vom Arzt erhält.

Compomere: 

Das sind Mischmaterialien aus Kompositen und Glasionomerzementen, die sehr häufig im Milchgebiss zum Einsatz kommen.

Composites: 

Das sind Füllungsmaterialien, die aus Kunststoffen bestehen. Der grosse Vorteil von Kompositen ist, dass diese die Zahnfarbe des Zahnes exakt kopieren können.

Composit-Füllungen: 

Das ist eine Füllung, die aus Kompositmaterialien hergestellt wird. 

Computer - Tomografie: 

Der Begriff bezeichnet eine spezielle dreidimensionale Röntgenaufnahme, die vor allem in der Medizin eingesetzt wird.

Computeranalysen: 

Das sind Verfahren, bei denen Mittels Computern Auswertungen von Krankheitsbildern erfolgen.

Computertomographie: 

Der Begriff bezeichnet eine spezielle dreidimensionale Röntgenaufnahme, die vor allem in der Medizin eingesetzt wird.

Condylus: 

Der Condylus ist der knöchernde Teil eines Gelenkes.

Conex-Geschiebe: 

Das ist eine spezielle Verankerungsform von herausnehmbarem Zahnersatz, bei der ein Teil der Prothese in einen anderen Teil am Zahn geschoben wird und so die Prothese zu halten bringt.

Connatalis: 

Der Begriff bedeutet, dass jemand etwas von Geburt an hat - das heisst, dass es während der Entwicklung entstanden ist.

Corona Dentis: 

Das ist die Zahnkrone eines Zahnes, die aus Zahnschmelz besteht.

Cortison: 

Cortison ist ein Hormon, welchen natürlich in der Nebennierenrinde gebildet wird. Cortison hat einen entzündungs-verschleiernden Effekt - was bedeutet, dass die Entzündungen zwar während der Therapie mit Cortison verschwinden, jedoch nach wie vor nicht der Herd beseitigt ist.

Cover Denture Prothese: 

Der Begriff bezeichnet eine Prothese, die zum Teil auf dem Weichgewebe liegt und zum Teil über eigene Restzähne getragen wird, die hierfür spezielle Aufnahmekäppchen aus Gold, Nichtedelmetall oder Keramik erhalten.

Crestal: 

Der Begriff bezeichnet eine Lagebeziehung, die sich auf den Kieferkamm bezieht - das heisst beispielsweise äquicrestral auf Höhe des Kieferkamms.

Crozat-Gerät: 

Das ist eine Apparatur, die in der Kieferorthopädie eingesetzt werden kann, um einzelne Zähne im Kiefer zu verschieben, um beispielsweise Platz zu gewinnen.

Cuspis Dentis: 

Der Begriff steht für den höchsten Teil des Zahnes ähnlich der Bergspitze, der als Höcker bezeichner wird. 

D

Dämmerschlaf: 

Der Begriff bezeichnet einen Zustand, in dem nach nicht in einer tiefen Narkose ist, sondern lediglich das Bewusstseinszentrum getrübt ist.

Dämmerschlafbetäubung: 

Der Begriff beschreibt eine "Betäubung", bei der die Patienten in eine Art leichten Schlaf überführt werden, um sie zu beruhigen.

Dämmerschlafnarkose: 

Der Begriff beschreibt eine "Narkose", bei der die Patienten in eine Art leichten Schlaf überführt werden, um sie zu beruhigen.

Dark Teeth: 

Der Begriff beschreibt eine dunkle bis schwarze Verfärbung von Zahnbereichen.

Dauer-Provisorium: 

Das ist ein Provisorium, welches für eine längere Zeit hergestellt wird, um beispielsweise abzuwarten, ob ein wurzelkanalbehandelter zahn tatsächlich ruhig bleibt.

Dauerschiene: 

Die Dauerschiene ist eine Schiene, die dauerhaft getragen wird und in der Regel nur zum Essen entfernt werden sollte. Dabei kann es sich um eine Schutzschiene oder eine kieferorthopädische Schiene handeln.

Dauertonus: 

Das ist ein Begriff für eine dauerhafte Muskelspannung, die zum Beispiel bei einer Fehlbelastung oder bei Stress entstehen kann.

Daumen lutschen: 

Der Begriff beschreibt das lutschen am Daumen im Mund, der vor allem Kinder betrifft. Das Lutschen am Daumen ist wichtig, da es langfristig zu einer Fehstellung der Zahnfront kommt.

Debris: 

Der Begriff bezeichnet Speisereste, die im Mund verbleiben können.

Deckbiss: 

Das ist ein Tiefer Biss, bei dem die Oberkieferzähne die Unterkieferzähne überdecken.

Deckprothese: 

Der Begriff ist ein Synonym für eine partielle Prothese, Hybridprothese oder aber auch Coverdenture. Das sind Prothesen, die zu einem Teil auf den Zähnen und zu einem anderen Teil auf dem Kieferkamm abgestützt werden.

Deep Scaling: 

Der Begriff bezeichnet eine Entfernung von Zahnstein unterhalb des Zahnfleisches - also im Bereich der Wurzel - die bei Parodontalerkrankungen indiziert ist.

Deformierung: 

Der Begriff bezeichnet eine Veränderung der Form, die von der Standardform im negativen Sinne abweicht.

Dehnplatte: 

Das ist ein kieferorthopädisches Gerät, bei dem Mittels einer zentralen Schraube der Kiefer durch Drehung an der Schraube erweitert wird.

Dehnschraube: 

Das ist eine Schraube, die in eine dehnplatte eingebaut wird, um die Platte grösser werden zu lassen und eine Kieferdehnung zu erzeugen.

Dekubitus: 

Das sind Bereiche, in denen durch Lagerungsprobleme von bettlägerigen Menschen Bereiche absterben und eröffnet sind.

Demastikation: 

Der Begriff bezeichnet das Aufnehmen der Nahrung in den Mund und deren Zerkleinerung.

Demineralisation: 

Bei der Demineralisation kommt es zu einem Substanzverlust im Bereich des Zahnschmelzes, der durch Säuren im Mund verursacht wird. Die Säuren können von kariogenen Bakterien gebildet werden, aber auch durch die Nahrung aufgenommen werden. In der Folge kann es zu einer erhöhten Kariesanfälligkeit des betroffenen Zahnes kommen.

Dendritische Zellen: 

Das sind baumähnliche Zellen, die z.B. im Unterhautgewebe sitzen und Fremdkörper abfangen.

Dens: 

Der Begriff steht für den Zahn.

Dens in Dentes: 

Das ist eine Anomalie, bei der der Zahnkeim im Zahnkeim wächst und es so zu einer Zahnverschmelzung von zwei Anlagen kommt.

Dens invaginatus: 

Das ist ein Zahn, der eine Vertiefung hat, die bis in den Wurzelbereich ragt.

Dens natalis: 

Das ist ein Zahn, der bei der Geburt bereits vorhanden ist.

Dental: 

Der Begriff beschreibt den Zahn betreffend.

Dental Imaging: 

Das ist die Bilddarstellung von Zähnen im Zahnbereich.

Dentales Alter: 

Das ist das Alter der Zähne, die in der Regel dem Alter des Menschen entsprechen. Aus dem dentalen Alter kann man Rückschlüsse auf das Alter des Patienten ziehen. Das dentale Alter macht man sich beispielsweise bei Tötungsdelikten zu Nutze, bei denen die betroffene Person nicht identifiziert werden kann.

Dentalfluorose: 

Das sind weissliche Flecken auf den Zähnen, die durch eine zu hohe Dosis an Fluorid entstehen. Dieses Fluorid muss dann aber oral aufgenommen worden sein.

Dentalhygiene: 

Der Begriff bezeichnet die Hygienesitzung des Mundes, bei der eine spezielle Reinigung erfolgt, um auch hartnäckigen Zahnstein zu entfernen.

Dentalhygienikerin: 

Das sind speziell geschulte Zahnarzthelferinnen (Zusatzausbildung), die sich um die Mundhygiene der Patienten kümmern.

Dentalkeramik: 

Das ist eine spezielle Keramik, die für den Zahnersatz eingesetzt werden kann.

Dentalkunststoffe:

 Das sind spezielle Kunststoffe, die im Mund des Patienten eingesetzt werden können, um Zähne mit Kunststofffüllungen zu versorgen.

Dentallabor: 

Das ist ein spezielles Labor, in dem Zahnersatz für Patienten hergestellt wird.

Dentallaser / Laser: 

Das ist ein Laser, der im Bereich des Mundes, der Zähne und des Zahnfleisches eingesetzt werden kann. Dieser dient dem abtrag von Gewebe, aber auch der Reinigung von befallenen Zahnflächen oder der Entfernung von Bakterien.

Dentallegierungen: 

Der Begriff bezeichnet ein spezielles Gemisch aus Metallen, die für die Herstellung von Zahnersatz verwendet werden.

Dentalphobie: 

Das ist eine grosse Angst vor allem, was mit den Zähnen und dem Zahnarzt in Verbindung steht - ähnlich einer Spinnenphobie.

Dentes molares: 

Der Begriff steht für die Backenzähne im Mund.

Dentikel: 

Der Dentikel ist ein Steinchen, welches sich im Bereich der Nervenhöhle von Zähnen befinden kann - bestehend aus der Grundsubstanz des Dentins.

Dentin / Dentinum: 

Dentin ist die Grundsubstanz des Zahnes, die sich unter der Krone befindet und gelblich erscheint. Das Dentin ist deutlich weicher als der Schmelz und es bildet ebenfalls den Wurzelbereich des Zahnes. Der Unterschied zwischen Schmelz und Dentin ist vor allem der Anteil an organischen Anteilen.

Dentinbildung: 

Das Dentin wird durch Apposition gebildet und kann in Form eines Sekundärdentins oder Tertiärdentins nachgebildet werden - was beim Zahnschmelz nicht geht.

Dentinogenese: 

Der Begriff beschreibt die Entwicklung des Dentins während der Wachstumsphase des Zahnes

Dentinkanälchen: 

Die Dentinkanälchen sind röhrenförmige Hohlräume, die von Odontoblastenfortsätzen und Wasser durchzogen sind. Bei Änderungen des äusseren Milieus (heiss, kalt, süss, sauer) kann es zu Flüssigkeitsverschiebungen kommen und so auch zu einer Reizung der Nervenfortsätze - was in Schmerz resultiert.

Dentinkaries: 

Der Begriff bezeichnet die Karies im Bereich der Grundsubstanz des Zahnes. 

E-Klammer: 

Das ist eine spezielle Klammer, die bei einem herausnehmbaren Zahnersatz eingesetzt wird. 

EBA-Zement: 

Das ist ein spezieller Zement in der Zahnmedizin.

Eckzahn: 

Auch Caninus oder Augenzahn genannt: der Eckzahn hat die längste Wurzel und ist einer der stabilsten Zähne im menschlichen Gebiss.

Eckzahnaussenstand: 

Der Begriff bezeichnet einen Fehlstand des Eckzahnes, der in Richtung Backe gekippt ist. 

Eckzahnentfernung: 

Der Begriff bezeichnet die chirurgische Entfernung eines Eckzahnes. 

Eckzahnführung: 

Das ist die Belastung der Eckzähne bei der seitlichen Bewegung des Unterkiefers. 

Edelmetall-Legierung: 

Das ist ein Gemisch aus Metallen, die unter anderem auch Edelmetalle enthalten. Legierungen werden in der Zahnmedizin eingesetzt, da das reine Edelmetall zu weich oder zu hart sein kann. 

Edelmetalle: 

Das sind hochwertige, reine Werkstoffe wie Gold oder Silber. 

Edelstahl: 

Der Edelstahl ist ein hochwertiger rostfreier Stahl. 

Edgewise-Technik: 

Der Begriff bezeichnet eine spezielle Technik in der Kieferorthopädie, bei der die Bögen eingebogen werden und so die Zähne verstellen. 

Edlan-Mejchar Operation: 

Das ist ein Eingriff, der das befestigte Zahnfleisch verbreitert. 

Efferent: 

Efferent bedeutet vom Zentralnervensystem weg in die Peripherie hin fliessend. 

Ein-zu-zwei-Zahn-Relation: 

Dieser Begriff wird im Bereich der Okklusion verwendet und bezeichnet den Kontakt von einem Zahn beim zusammenbeissen mit zwei Zähnen. 

Einarmklammer: 

Das ist eine spezielle Klammer, die bei herausnehmbaren Zahnspangen eingesetzt wird. 

Einbetten: 

Der Begriff bezeichnet das Einlegen einer Kronenmodellation aus Wachs in eine spezielle gipsähnliche Masse. 

Eingliedern: 

Der Begriff steht für das Einsetzen einer Arbeit in den Mund des Patienten. 

Einheilen der Implantate: 

Das ist die Zeitspanne, die ein Implantat braucht, um sich fest mit dem Knochen zu verbinden. 

Einheilungsphase: 

Das ist die Phase, in der ein Implantat nicht belastet werde sollte, da es sich mit den Knochen verbinden muss. 

Einlage: 

Die Einlage ist ein Oberbegriff für eine medizinische Einlage aus einem Material, dass eine Verringerung der Entzündung im Zahn verursacht. 

Einlagefüllung: 

Das ist eine Füllung, die in das präparierte Loch eines Zahnes kommt. 

Einprobe: 

Der Begriff bezeichnet das anprobieren einer neuen prothetischen Arbeit. 

 F

Facette: 

Der Begriff bezeichnet eine kleine Schale aus Keramik, die auf einen Zahn aufgebracht werden kann, um diesen teilweise zu ersetzen. 

Facettenbrücke: 

Das ist eine Brücke aus kleinen Verblendungen. 

Facettenkrone: 

Das ist eine verblendete Krone.

Fächerdehnschraube: 

Das ist eine spezielle Schraube, die in der Kieferorthopädie zum dehnen der Kiefer eingesetzt wird. 

Fädeln: 

Fäden sind in der Zahnmedizin in der Regel Nahtmaterialien, die in der Chirurgie eingesetzt werden. 

Falsch - positiver Befund: 

Das ist ein Befund, der zwar als positiv (z.B. bei der reaktion auf den Kältetest eine Zahnes) festgestellt wird, der Zahn in Wahrheit aber eine Entzündung aufweist. 

Faltenzunge: 

Das ist eine gesunde Zunge, die aber durch sehr grosse Aufwölbungen faltig erscheint. 

Farbbeständigkeit: 

Der Begriff bezeichnet Materialien, die über lange Zeit die Farbe nicht verändern. Zu diesen Materialien zählt insbesondere Keramik.